Musikwunschdatenbank-Update

Musikwunschdatenbank-Update
Im heutigen Update werden Träume einer Großmutter in BALLAD OF DREAMS wahr. Aber auch für jene, die den aktuellen Cast des VBW-Erfolgsmusicals REBECCA mit Nienke Latten, Willemijn Verkaik, Ana Milva Gomes und Mark Seibert in den Hauptrollen auch im musicalradio hören möchten. Die heute erschienene nun mehr vierte Aufnahme des VBW-Erfolgsmusicals REBECCA ist nun fester Bestandteil unserer Musikwunschdatenbank. In der Community wurde der Soundtrack zum 2020er Netflix-Weihnachtsfilm JINGLE JANGLE und das Album "Covers (Vol. 3)" von Peter Hollens vorgeschlagen. Auch diese Wünsche sollen an diesem Tag gerne wahr werden.

BALLAD OF DREAMS
Inspiriert von einer wahren Geschichte, die im New York der 1940er Jahre spielt, erzählt BALLAD OF DREAMS vom Kampf einer Mutter und der Macht der Freundschaft, während sie einem großen Traum nachjagt. Audrey McKenna, eine lebhafte Großmutter und Mutter von dreizehn Kindern, wird mit den unerfüllten Träumen ihrer Jugend konfrontiert. Sie wollte zur Zeit des zweiten Weltkrieges in der Carnegie Hall in New York City auftreten. Mit der Hilfe ihrer besten Freundin Rose entdeckten beide die Liebe, ihre eigene Identität und die Unabhängigkeit in einer Zeit als andere diese für Frauen definierten.

REBECCA

Für Michael Kunze und Sylvester Levay folgt auf Elisabeth und Mozart! 2006 das Musical REBECCA. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Daphne du Maurier, feiert es bei den Vereinigten Bühnen Wien, als neue musikalische Adaption, aber auch als Fortsetzung dessen, was die Kunze-Levay Kreationen ausmachen, Weltpremiere. Schließlich haben Sisi, Wolfgang Amadeus und Mrs. de Winter, wie sie in der Musicalwelt existieren, alle eines gemeinsam: Emanzipation. Das Wachsen der Person, der Archetyp des Bruchs mit dem scheinbar unerschütterlichen Status Quo, bleibt bestehen. Es ist nicht der Mensch der sich ändert, es gibt lediglich verschiedene Kostüme, durch welche das gleiche Thema neu entdeckt wird. So schwebt über der jungen Ehe von Mrs. de Winter – das große Ich, das die zentrale Figur der Handlung darstellt, aber dennoch durch ihren fehlenden Vornamen von Anonymität umgeben bleibt – der Geist ihrer verstorbenen – und eindeutig benannten – Vorgängerin, Mrs. de Winter I: Rebecca. Wir schreiben das Jahr 1926, und sie ist verheiratet mit Rebeccas Witwer – Maxim – der sie bald in das dunkle Labyrinth seines Herrenhauses Manderley mitnimmt. Umgeben von Intrige, Mord und falscher Loyalität, versucht die junge Mrs. de Winter die Wahrheit – und sich selbst darin – zu finden. Und nun kehrt Rebecca nach Wien, seinen Uraufführungsort, zurück: 2022 erleuchtet das österreichische Manderley – oder: das frisch renovierte Raimund Theater – erneut in Flammen. Was das Hollywood Branchenblatt Variety kurz nach der Uraufführung als A DREAM OF A SHOW! beschrieb, wurde bald – als von über zwei Millionen Menschen in zehn Sprachen gesehene und gefeierte Show – in zwölf weitere Länder exportiert, um schließlich wieder an seinen Geburtsort zurückzukehren. Diese neue Wiener Inszenierung ist eine spektakuläre Neufassung der Originalproduktion: Sie überzeugt nicht nur mit erstmals zusammengeführten Elementen aller internationalen Aufführungen oder hervorragender Regie-Arbeit des US-Stars Francesca Zambello, sondern vor allem mit einem für die Vereinigten Bühnen typischen, großzügig-besetzten Live-Orchester, und einem einzigartigen Cast, der zum ersten Mal gemeinsam an die englische See lädt: Als „Ich“ überzeugt VBW Neuentdeckung Nienke Latten, ihr gegenüber ist Willemijn Verkaik als die ihr niemals wohlwollende Mrs. Danvers, und an ihrer Seite zuerst Ana Milva Gomes als Mrs. van Hopper und schließlich – und endgültig – Mark Seibert als geheimnisvoller Maxim de Winter. Sie alle umspinnt das Netz, das Manderley ist, nach und nach, während aus einer scheinbar einfachen Liebesgeschichte etwas Dramatisches, viel Dunkleres wird. Letztendlich ist es eine Kriminalgeschichte, aus der trotzdem ein hervorragendes Musical wird, gerade weil sie so viel Unausgesprochenes und Geheimnisvolles enthält. Denn was wir als Zuhörer nicht durchschauen, das was sich nicht mit Worten sagen lässt, drückt die Musik aus. Diese musikalische Ebene begleitet die Handlung vom Anfang bis zum Ende, sodass das was Rebecca ausmacht – die Kluft zwischen Gut und Böse, große Emotionen, Vertrauen und Misstrauen – in der Musik steckt. Mit einer Gesamtaufnahme wird diese nun von HitSquad Records auf CD verewigt: Live aus dem Wiener Raimund Theater ist es ein Traum von Manderley, den man wieder und wieder träumen kann.