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Brian May

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Brian May, Gründungsmitglied der Gruppe Queen, hat sich als Gitarrist und Songwriter weltweit einen Namen gemacht und im Laufe seiner mehr als vier Jahrzehnte andauernden Karriere unzählige Schallplatten eingespielt und produziert, die sich bis heute weit über 100 Millionen Mal international verkauft haben.

Brian schrieb über 22 Welthits für Queen, darunter die Hymnen We Will Rock You, The Show Must Go On und I Want It All oder auch kraftvolle Balladen wie Who Wants To Live Forever, No-One But You (Only The Good Die Young) und Save Me. Als erfolgreicher und geachteter Solo-Künstler veröffentlichte Brian unter anderem 1992 das Album Back To The Light mit den Songs Too Much Love Will Kill You und Driven By You - beides Gewinner des Ivor Novello Award - sowie 1998 das Album Another World.

Immer wieder neue Musiker-Generationen lassen sich von seinen Songs inspirieren und haben Aufnahmen von so unterschiedlichen Künstlern wie Elton John, Def Leppard, The Royal Philharmonic Orchestra, Shirley Bassey, Eminem und vielen anderen beeinflusst. Brian genoss die Zusammenarbeit mit zahlreichen Künstlern von gleichsam internationalem Rang wie beispielsweise Robbie Williams, Foo Fighters, Cliff Richard, Guns N'Roses, Diana Ross oder Luciano Pavarotti. Eine besondere Ehre war es für Brian, bei der Eröffnungszeremonie der Winter Olympiade 2002 die Lead- Gitarre zu The Fire Within für seinen Freund, den verstorbenen Komponisten Michael Kamen, gespielt zu haben.

Zu den sicherlich denkwürdigsten Momenten im Hinblick auf Brians unvergleichlichen musikalischen Ausdruck und Stil zählt die Darbietung seines eigenen Arrangements von God Save the Queen zur Eröffnung des 50. Krönungsjubiläums von Königin Elisabeth II. auf dem Dach des Buckingham Palastes, der von mehr als 200 Millionen Zuschauern rund um den Globus verfolgt wurde.

Das Interesse am Schreiben von Filmmusik entdeckte er, nachdem Queen als erste Rockgruppe überhaupt mit dem Soundtrack für den Spielfilm Flash Gordon betraut worden war und mit der Titelmelodie Flash! aus der Feder von Brian einen weiteren Hit verbuchen konnte, gefolgt von der ultimativen Filmkomposition für Highlander. 1996 steuerte Brian eine Mini-Oper zu Steve Barons Filmwerk Pinocchio bei sowie den kompletten Soundtrack für den französischen Kunstfilm Furia. Natürlich ist Brian kein Theater-Neuling mehr. Neben Beiträgen für musikalische Live-Darbietungen seiner Ehefrau, der Schauspielerin Anita Dobson, eroberte er diese Welt auch ganz für sich, indem er 1990 die Musik für die Macbeth-Produktion der Londoner Riverside Studios komponierte und aufführte.

Mit vollem Einsatz kehrte er im Jahr 2002 zurück an das Theater als einer der führenden Kreativ-Köpfe des bahnbrechenden "Rock Theatrical" We Will Rock You, das ein phänomenaler Erfolg werden sollte: Noch nach sechs Jahren allabendlicher Standing Ovations am Dominion Theatre zählt We Will Rock You zu den bestverkauften Londoner Shows und feiert die längste aller Spielzeiten, die je ein Stück an dieser mächtigen West End Bühne erlebt hatte. Obwohl We Will Rock You inzwischen eine globale Unternehmung geworden ist, bleibt Brian sowohl bei der Entwicklung neuer als auch der Überarbeitung bestehender Produktionen stets persönlich involviert.

Nach Freddies Tod gründeten die verbliebenen Mitglieder der Gruppe mit dem Mercury Phoenix Trust eine Hilfs-Organisation für den Kampf gegen AIDS. Bis heute hat der MPT mehr als 8 Millionen britische Pfund an über 1000 AIDSProjekte in der ganzen Welt überwiesen. Ihr anhaltender Einsatz hat dazu geführt, dass Queen bis heute eine gestaltende Kraft der 46664-Kampagne der Nelson Mandela Stiftung ist. Das erste einer Reihe von 46664-Konzerten, das im November 2003 in Kapstadt stattgefunden hatte, wurde weltweit von Fernsehen, Internet und Radio übertragen und war mit über 2 Milliarden Zuschauern in 166 Ländern eines der größten Medien- Events in der Geschichte. Brians fortwährendes Engagement in seiner Rolle als Botschafter und Mitwirkender bei den internationalen 46664-Konzerten hat zum Ziel, das Bewusstsein für die AIDSProblematik überall in der Welt weiter zu sensibilisieren.

Das musikalische Werk von Queen steht dauerhaft an der Spitze von Popularitäts- Umfragen und wurde mit zahlreichen prestigeträchtigen Preisen ausgezeichnet. 2002 wurde die Gruppe in den Vereinigten Staaten mit einem Stern auf dem Hollywood-Boulevard Walk of Fame geehrt, nachdem sie im März 2001 in die amerikanische Rock and Roll Hall of Fame Eingang gefunden hatte und darüber hinaus im Juni 2003 in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen wurde. Als eine der ersten Gruppen wurde Queen im November 2004 der Eintrag in die britische Music Hall of Fame zuerkannt, ein Ereignis, das - durch die erstmalige Beteiligung von Paul Rodgers als neuem Sänger neben Brian und Roger Taylor - eine neue Richtung in der Entwicklung der Gruppe bedeutete. Im Anschluss an ihre erfolgreiche Welttour 2005/06 zogen sich Paul, Brian und Roger ins Studio zurück, um neues Material für das ersehnte Debüt-Album von Queen mit Paul Rodgers einzuspielen.

Im Juli 2005 meldete Guinness World Records, dass Queen die Beatles als bislang erfolgreichste Formation hinsichtlich der Plattenverkäufe in den britischen Charts überflügelt habe.

Brians weitere Aktivitäten sind zu zahlreich, um sie alle aufzählen zu können. So entwickelte er unter anderem eine Planetarium-Show, die derzeit in Deutschland und in Belgien zu sehen ist, kreierte 2003 die Musik zu einem epischen Pepsi TV-Werbespot, die er unter Einbeziehung einer Neu-Abmischung klassischer Queen-Aufnahmen und Gesangseinlagen von Beyoncé, Britney Spears und Pink sowie eigenen Einspielungen im 5.1 Surround Sound produzierte. Darüber hinaus komponierte er die Themen zu verschiedenen Fernseh- Shows und zeichnete für die Produktion des Nummer 1 Hits The Stonk für den Comic Relief's Red Nose Day verantwortlich. Besonderen Spaß machte es Brian, seine inspirierenden Ideen für die drei Topseller-Alben von The Best Air Guitar Album in the World... Ever! mit einbringen zu können.

In Folge seiner großen Leidenschaft für die Astronomie ist Brian regelmäßig zu Gast bei der BBC Fernsehreihe "The Sky at Night" seines langjährigen Freundes Sir Patrick Moore. Mit ihm hat er als Co-Autor an der Seite von Dr. Chris Lintott ein illustriertes Buch über Astrophysik mit dem Titel "Bang! The Complete History of the Universe" geschrieben, das 2006 veröffentlicht und in bisher 20 Sprachen übersetzt wurde. Eine zweite aktualisierte Auflage ist derzeit in Vorbereitung. Brian arbeitet ebenso noch an einer anderen Publikation über T.R. Williams, einem viktorianischen bekannten Vertreter der Stereo-Fotografie in der Mitte des 19. Jahrhunderts, mit dessen Werk sich Brian seit nunmehr 25 Jahren auseinander setzt.

In Anerkennung seiner Verdienste um die Musikindustrie wurde Brian May im Dezember 2005 von Ihrer Majestät Königin Elisabeth II. mit dem CBE, dem Titel Commander of the Order of the British Empire geehrt.

2007, nach einer mehr als 30jährigen Pause, in der er sich seiner Karriere als Musiker gewidmet hatte, hat sich Brian erneut am Imperial College in London zur Erlangung des Doktortitels in Astrophysik eingeschrieben - und nach einem Jahr Arbeit konnte er die neuen Ergebnisse seiner Thesen zum Thema "Interplanetarer Staub" vorlegen. Obwohl er mit Stolz auf die Ehrendoktorwürde der Universitäten Hertfordshire, Exeter und John Moore's in Liverpool verweisen kann, erlangte Brian 2007 schließlich die erfolgreiche Promotion im Rang eines PhD und einem Diploma of Imperial College, DIC. Brian nahm die Offerte, dem Imperial College als Gast verbunden zu bleiben, gerne an und geht hier seinen Forschungen auf dem Gebiet der Astronomie weiterhin nach.

Brian liebt es, mit seinen Freunden und Fans in Austausch zu treten: Sie können ihn auf seinem eigenen Kanal "Brian's Soapbox" und auf seiner Website www.BrianMay.com gern kontaktieren und sich so über seine aktuellen Arbeiten und Ideen informieren.

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