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"next to normal" in Fürth mit Pia Douwes, Sabrina Weckerlin und Dominik Hees

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Am 11. Oktober 2013 findet im Stadttheater Fürth die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals "next to normal - fast normal" statt. Hierzu konnten bekannte Darsteller wie Pia Douwes, Sabrina Weckerlin und Dominik Hees gewonnen werden. Ende Oktober 2012 fanden die Auditions in Berlin statt, für die sich über 1000 Darsteller beworben hatten. Über 100 Bewerber wurden eingeladen und durften vorsprechen und -singen. Zum Kreativteam gehören neben Titus Hoffmann Melissa King (Choreografie), Stephan Prattes (Ausstattung) und Christoph Wohlleben (Musikalische Leitung).


Mit Pia Douwes in der Rolle der Diana ist es dem Stadttheater Fürth gelungen, einen absoluten Top-Star des Musical-Genres für die deutschsprachige Erstaufführung von „next to normal – fast normal" zu gewinnen. Die in Amsterdam geborene Pia Douwes gehört europaweit zu den erfolgreichsten Musicalstars. Ihren Durchbruch schaffte sie 1992 mit in der Titelrolle der Welturaufführung von „Elisabeth" in Wien. Am Broadway und am Londoner West End stand sie in der Hauptrolle der Velma Kelly in „Chicago" auf der Bühne.

Die Rolle der Tochter (Natalie) wird von Sabrina Weckerlin übernommen. Sabrina Weckerlin wurde als jüngste Schülerin an der Joop-van-den-End-Academy in Hamburg ausgebildet und bekam noch während ihres Studiums die Hauptrolle der Constance im Musical „3 Musketiere" im Theater des Westens in Berlin. Hierzu nahm sie die Hit-Single „All I Ever Want" mit Alexander Klaws auf und war in zahlreichen Fernsehsendungen zu Gast. Das Publikum des Stadttheaters Fürth kennt Weckerlin durch ihre Darstellung der Lucy in „Jekyl & Hyde".

Henry, der Freund von Natalie, wird von Dominik Hees verkörpert. Im Frühjahr 2009 wurde Dominik im Alter von nur 19 Jahren für die europäische und deutschsprachige Erstaufführung des Broadway-Hits „Frühlings Erwachen - Das Rock-Musical" im Ronacher in Wien in der Rolle des Georg besetzt. In der Europa-Tournee von „Cats" war er der Rum Tum Tugger. Im Momentan steht er als Cliff in der „Cabaret"-Produktion des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München auf der Bühne.

„next to normal" ist ein Musical, das ebenso wie seine Protagonisten aus dem Rahmen fällt: Dass etwas bei dieser amerikanischen Familie nicht stimmt, ist gleich am Anfang klar. Was aber hier nur eben fast normal ist, wird erst im Verlauf deutlich: Dan, der Ehemann, geht zur Arbeit und telefoniert mit seinem Klapptelefon. Diana, seine Gattin, ist sexuell frustriert und wacht morgens um vier Uhr auf. Natalie, die Tochter, schläft ebenfalls schlecht, ist dafür aber musikalisch hoch begabt. Und Gabe, der Sohn, benimmt sich so schlecht, wie Halbstarke das eben zu tun pflegen. Nichts, was außerhalb der gewohnten Parameter liegt, aber die ganze Familie scheint unter Hochdruck zu stehen - wie ein Dampfkessel, der gleich in die Luft gehen wird. Bald stellt sich heraus, dass Mutter Diana ein ernsthaftes Problem hat: Sie ist manisch depressiv. Sensibel und realitätsnah lotet das Textbuch die Höhen und Tiefen aus, durch die Diana, ihr Mann Dan und ihre Tochter Natalie gehen.