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Besetzung für DON CAMILLO & PEPPONE in St. Gallen bekannt gegeben

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Heute wurde die Besetzung des Musicals DON CAMILLO & PEPPONE, das am 30. April Weltpremiere im Theater St. Gallen feiert, veröffentlicht. In dem neuen Werk von Michael Kunze (Buch und Liedtexte) und Dario Farina (Musik) werden die von Giovannino Guareschi erschaffenen Titelhelden von Andreas Lichtenberger und Frank Winkels verkörpert. In weiteren Rollen konnten Maya Hakvoort (Erzählerin Gina), Jaqueline Reinhold und Kurosch Abbasi (Liebespaar Gina und Mariolino), Rainhard Brussmann (Ginas Vater Filotti), Walter Andreas Müller (Ginas Großvater Nonno), Thorsten Tinney (Mariolinos Großvater Brusco), Femke Soetenga (Laura Castelli), Patricia Hodell (Ginas Mutter Maria), Marja Hennicke (Cecilia), Dean Welterlen (Dorfarzt Dottore) und Marlon Wehmeier (Jesus, Stimme des Gewissens) verpflichtet werden.

Inhalt

Das Musical Don Camillo & Peppone basiert auf der Sammlung von Kurzgeschichten des Autors Giovannino Guareschi, die im deutschsprachigen Raum in der Kinoversion von 1952 bekannt wurden. In einem scheinbar verschlafenen Nest in der norditalienischen Poebene im Jahr 1947 wird ein Streit ausgetragen zwischen dem Pfarrer Don Camillo und seinem Gegenspieler, dem Bürgermeister Peppone. Es ist der Konflikt zwischen tradierten Werten und den Idealen einer sozialen Revolution. Für Don Camillo ist der neue Bürgermeister kein Unbekannter. Im Widerstand gegen die überwundene Diktatur stand er sogar an seiner Seite. Doch Peppones politische Richtung lehnt er entschieden ab. Ähnlich entschieden ist die Haltung seines Gegners. Peppone hält sich für den Repräsentanten einer neuen, besseren Zeit. Er kämpft für eine bessere Welt, auch wenn die Schlagworte der kommunistischen Partei sich im Wortschatz dieses einfachen Mannes seltsam ausnehmen. Die Kirche betrachtet er als finstere Macht, die den Fortschritt aufhält.
So treten sie gegeneinander an: listenreich und wortgewandt der eine, sturköpfig und unnachgiebig der andere. Auf der Seite Don Camillos stehen die reichen Gutsbesitzer und konservativen Kirchgänger, hinter Peppone die armen Lohnarbeiter und die fortschrittliche Intelligenz. Die einen verachten die anderen, und nicht selten wird aus Verachtung blanker Hass. Erst ein junges Liebespaar führt zum wirklichen Umdenken. Ob durch sie der Zwist endlich niedergelegt werden kann?