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4574050533b8ea8ae703ffdf4259c2ce-b3bd8ccf Bianca Basler und Julia Vieregge überzeugen bei „The Voice of Germany" – musicalradio.de | Musicals kostenlos im Radio
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Foto: Joyn

Bianca Basler und Julia Vieregge überzeugen bei „The Voice of Germany"


veröffentlicht am 11. September 2026 #The Voice

Die Blind Auditions von „The Voice of Germany“ sind gestartet und gleich zwei ausgebildete Musicaldarstellerinnen drehten die roten Stühle um. Für das Highlight des Abends sorgte dabei Bianca Basler, die mit einer Céline-Dion-Ballade Coaches und Publikum gleichermaßen von den Stühlen holte und eine Zugabe geben durfte. Julia Vieregge hingegen ließ alle männlichen Coaches ordentlich schuften und bekam so selbst einige Darbietungen.

Bianca Basler

„Ich bin Musicaldarstellerin und ich liebe es. Es ist und war schon immer mein Traumberuf“, sagt die gebürtige Saarländerin, die Musikalisches Unterhaltungstheater am Konservatorium Wien studierte. Danach war sie unter anderem in Disneys DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME und REBECCA zu sehen. Im Sommer 2024 kreierte sie am Wolfgangsee die weibliche Hauptrolle der Kathi in der Uraufführung von WOLF und war als Miss Windisch und im Ensemble bei den legendären Aufführungen von ELISABETH vor dem Schloss Schönbrunn dabei. Mit REBECCA tourte sie als Clarice durch China, spielte die Hauptrolle der Belle in der Deutschlandtournee von DIE SCHÖNE UND DAS BIEST und Molly in GHOST. Ihr letztes Engagement führte sie zu SCHOLL - DIE KNOSPE DER WEISSEN ROSE. 

Für ihre Blind Audition wählte Basler „It's All Coming Back to Me Now“, das Céline Dion 1996 zu einem Welthit machte. Noch innerhalb der ersten Strophe drehten sich alle vier Stühle – der Vierer-Buzzer. Was danach folgte, ist selbst für „The Voice“-Verhältnisse ungewöhnlich: Das Publikum wollte die Sängerin nicht gehen lassen, ohne eine Zugabe gehört zu haben. Entsprechend fielen die Einschätzungen auf den roten Stühlen aus. Nico Santos wies darauf hin, dass es sich um einen der schwierigsten je geschriebenen Songs handele: „Das war so perfekt, auf so vielen Ebenen.“ Shirin David sagte: „Es ist jetzt meine dritte Staffel bei ‚The Voice‘. Und ich glaube, du bist das krasseste Talent, das ich bisher hier gesehen habe!“ Am Ende setzte sich Rea Garvey durch, der sogar einen Block einsetzte, um sich die Musicaldarstellerin zu sichern.

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Julia Vieregge

Mit Avril Lavignes „I'm With You“ überzeugte die 41-jährige Julia Vieregge aus Berlin Rea Garvey und Nico Santos. Sie absolvierte ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Musicaldarstellerin in Bremen. Von dort berichtet sie jedoch, dass ihre kratzige Rockstimme unterdrückt wurde. Beim Deutschen Rock & Pop Preis wurde sie 2012 als „Beste Gospelsängerin“ und 2013 als „Beste Rocksängerin“ ausgezeichnet. 2014 stand sie unter ihrem Geburtsnamen Julia Zündorf in DIE NACHT DER MUSICALS auf der Bühne. Einem breiteren Publikum ist sie zudem als Synchronsprecherin bekannt – etwa als deutsche Stimme von Ruby Rose (Batwoman). Nachdem sie sich bei Michi Beck und Smudo als Fanta-4-Fan geoutet hatte, sangen die drei den Hit „Die Da“. Daraufhin fragte sie Coach Nico Santos, ob er nicht auch etwas singen möchte. Dieser gab ein Ständchen und zwang damit auch Rea Garvey zu einer musikalischen Darbietung. Vieregge kommentierte: „Gefällt mir, wenn sich Männer so viel Mühe geben.“ Sie entschied sich für das Team von Rea Garvey, der damit bereits in der ersten Sendung die zweite Musicalstimme von sich überzeugen konnte.

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Oliver Schmitt

Ohne Stuhldrehung blieb hingegen Oliver Schmitt. Der 55-jährige Kriminalhauptkommissar aus Aachen singt nebenberuflich beim Landespolizeiorchester NRW und stand im Ensemble der Musicals GAUDI in Alsdorf und CABARET am Grenzlandtheater Aachen auf der Bühne. Mit „Delilah“ von Tom Jones konnte er die Coaches jedoch nicht überzeugen.

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