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#Premieren

4e73393c2eff6cb8430b92276847f700-fa1e5490 Premieren – musicalradio.de | Musicals kostenlos im Radio
04. September 2026

Die Premieren im September: Der Ruf von Manderley & Märchen schreibt die Zeit

Auch diese Saison startet das Theater Dortmund wieder mit einer hochkarätig besetzten Musical-Produktion in die neue Spielzeit: Auf dem Spielplan steht die erste deutsche Stadttheater-Inszenierung von „Rebecca“ in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Bühnen Wien. Regie führt Gil Mehmert, in der Titelrolle sind alternierend Mark Seibert und Jan Ammann zu sehen. Als weiblicher Gegenpart steht Antonia Kalinowski auf der Bühne; als Mrs. Danvers ist Bettina Mönch zu sehen.

Wer es weniger düster mag, sollte einen Blick nach Wien werfen. Disneys „Die Schöne und das Biest“ kehrt in einer Neuinszenierung am Raimund Theater zurück. Spannend: Für diese Neufassung ist das originale Kreativ-Team verantwortlich. Marlene Jubelius und Dominik Hees übernehmen die Titelrollen.

Das Theater für Niedersachen setzt dagegen auf bitterböse Gesellschafts-Satire: Der Bestseller „Er ist wieder da“ feiert in Hildesheim seine Musical-Premiere und stellt die Frage: Wenn Adolf Hitler 2026 wieder aufwachen würde, wie weit würde ihn die Macht der Medien in unserer heutigen Zeit bringen?

DS Entertainment schickt die Kultfilm-Reihe „Evil Dead“ als Musical auf Tournee – mit Start in Köln. Auf dem Burghof Lörrach ist die Dürrenmatt-Adaption „Der Besuch der alten Dame“ zu sehen. Der Kinderbuchklassiker „Matilda“ kommt in der Musical-Version nach Linz – bereits die zweite Inszenierung in Österreich nach der deutschsprachigen Erstaufführung in Baden 2025.

Auf den Spielplänen der Stadt- und Staatstheater finden sich natürlich auch wieder Klassiker und Evergreens: Großes Historien-Drama gibt es mit „Titanic“ am Theater Chemnitz. Am Pfalztheater Kaiserslautern spielt „Kiss me, Kate“, das Saarländische Staastheater in Saarbrücken zeigt „Cabaret“ und das Theater Lüneburg „Anatevka“. In Stralsund treibt „Sweeney Todd“ sein Unwesen, Mackie Messer macht in der „Dreigroschenoper“ das Residenztheater München unsicher und in Flensburg mordet „Jekyll & Hyde“.

44607df985458ea0a6092b6ca2cd08f8-17e23152 Premieren – musicalradio.de | Musicals kostenlos im Radio
01. Juli 2026

Die Premieren im Juli: Die Freiluft-Saison geht in die nächste Runde

Dieser Monat steht wieder ganz im Zeichen von Open Airs: Die Freilichtspielen Tecklenburg führen das Publikum mit „Der Medicus“ zurück ins Mittelalter, u.a. mit Thomas Hohler und Navina Heyne in den Hauptrollen. Gezeigt wird die spanische Musical-Version des Stoffes von Iván Macías und Félix Amador (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen deutschen Musical, das in Fulda uraufgeführt wurde).

Die Domfestspiele in Bad Gandersheim zeigen den Klassiker „Hello, Dolly!“. Einen weiteren Klassiker gibt es zum 100-jährigen Bestehen der Freilichtspiele Schwäbisch Hall mit einer Neuinszenierung von „Cabaret“. In Bald Vilbel spielt „Wie im Himmel“. In Koblenz geht „Sweeney Todd“ auf seinen blutigen Rachefeldzug. Und auf der Freilichtbühne Werne erlebt das Jukebox-Musical „The Olympians – Göttinnen des Olymp“ seine deutschsprachige Erstaufführung.

Auch ein Blick in unsere Nachbarländer lohnt sich wieder. Die Thuner Seefestspiele bringen den Rock’n’Roll auf die Bühne mit „Grease“ in englischer Fassung. Bei der Felsenbühne im österreichischen Staatz steht „Ghost – Nachricht von Sam“ auf dem Spielplan. In Mörbisch am See inszeniert Andreas Gergen „Ein Käfig voller Narren“ mit Mark Seibert und Alfons Haider bzw. alternierend Drew Sarich in den Hauptrollen. Das Musikfestival in Steyr lässt mit „Hair“ die Hippiezeit wieder aufleben. Und auf Schloss Hartberg steht Frank Wildhorns „Artus – Excalibur“ auf dem Spielplan.

Zwar eine Indoor Veranstaltung, aber auch eine feste Größe im Sommer: Der Musical Sommer in Amstetten. Hier wird „The Band“ gezeigt, das von fünf Freundinnen handelt, die für die Boyband „Take That“ schwärmen und sich nach 25 Jahren wiedertreffen.

Auch sonst gibt es im Juli einige Indoor-Alternativen: In Baden bei Wien schlüpft Dominik Hees für „Tootsie“ in Kleid und Perücke. Das First Stage Theater Hamburg zeigt „Into the Woods“ als diesjähriges Studienprojekt der Schüler*innen der Stage School. Das Theater in der Kulturfabrik Helfenberg in Österreich führt Thomas Zaufkes und Henry Masons neues Musical „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ als Tryout-Produktion auf. Und im TdW in Berlin gibt es an zwei Abenden „Ku’damm 56 & Ku’damm 59 – Das Konzert“ mit Songs aus den beiden Hit-Musicals von Peter Plate und Ulf Leo Sommer.

a1e3dec9d5a3ddbb03219cadb44416fc-a84e98c5 Premieren – musicalradio.de | Musicals kostenlos im Radio
01. Juni 2026

Die Premieren im Juni: ein geheimnisvolles Pferd und Freiluft-Geschichten

Im Juni feiert mit „Der Schimmelreiter“ die neue Produktion von Spotlight Musicals Premiere im Schlosstheater Fulda. Die Uraufführung basiert auf der gleichnamigen Novelle von Theodor Storm. Erzählt wird die Geschichte eines jungen Deichgrafen, der mit Verstand und Fortschrittsglauben gegen Naturgewalten, Aberglauben und die Skepsis eines nordfriesischen Dorfes ankämpft. Doch als er ein geheimnisvolles Pferd erwirbt, verschwimmen zunehmend die Grenzen zwischen Realität und Spuk.

Nach fast 10 Jahren kehrt „Rocky“ auf die Bühne zurück. Die Freilichtspiele Tecklenburg zeigen das Musical nach dem gleichnamigen Kultfilm als erstes großes Abend-Musical der Saison. Generell steht der Monat ganz traditionell wieder im Zeichen der Open-Airs.

Das Domplatz-Open-Air in Magdeburg führt mit „Oklahoma!“ einen selten gespielten Klassiker von Rodgers und Hammerstein auf. In der weiblichen Hauptrolle ist Sabrina Weckerlin zu sehen.

Wer eine witzige Persiflage auf das Genre selbst sucht, findet diese bei den Bad Hersfelder Festspielen. Hier steht „Something Rotten“ auf dem Spielplan. Im England der Renaissance versuchen die Brüder Bottom mit einem neuartigen Theaterstück gegen Shakespeare zu bestehen – und erfinden dabei das erste Musical der Geschichte.

Die Schlossfestspiele Ettlingen zeigen den Klassiker „West Side Story“, u.a. mit Denis Riffel. Mit „Romeo & Julia – das Pop Rock-Musical“ gibt es ebenfalls eine tragische Liebesgeschichte auf der Burg Wilhelmstein in Würselen in einer Jukebox-Musical-Neufassung von Maren Dupont mit modernen Pop- und Rocksongs. Frank Wildhorns Alexandre-Dumas-Adaption „Der Graf von Monte Christo“ ist im Parktheater Plauen zu sehen. Und auch der klassische „Jedermann“-Stoff schafft es im Juni auf eine luftige Musicalbühne: Das Stadttheater Cottbus zeigt „Jedermann – Ein Musical zum Sterbenlernen“ auf dem Hof der Alvensleben-Kaserne.

Auf der Seebühne im Schweizerischen Walenstadt wird das Publikum in die Stummfilmzeit entführt: Hier ist das Biographical „Chaplin – Das Musical“ zu sehen. Im Lustgarten vom Schloss Sondershausen läuft Jason Robert Browns Episoden-Musical „Songs For A New World“ u.a. mit Barbara Obermeier.

Passend zur bevorstehenden Weltmeisterschaft spielen die Freilichtbühne Hallenberg sowie die Goethe-Freilichtbühne in Porta Westfalica das Fussball-Musical „Das Wunder von Bern“.

Sollte das Juni-Wetter doch eher kühl und regnerisch werden, bleibt immer noch der Rückzug ins „Indoor“-Theater – z.B. bei „Natürlich Blond“ am First Stage Theater Hamburg, Sondheims bitterböses Gothic-Musical „Sweeney Todd“ in Lüneburg mit Thomas Borchert und Navina Heyne, oder „Shrek“ im Theater und Konzerthaus Solingen.

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01. Mai 2026

Die Premieren im Mai: Ein Habsburger Kronprinz kehrt zurück

Wenn im Mai die Temperaturen langsam in die Höhe klettern, stehen die ersten Open-Air-Produktionen in den Startlöchern. In Tecklenburg startet die Saison ganz traditionell mit „Musical Meets Pop“ und einem namenhaften Besetzungszettel. Bei den Burgfestspielen in Bad Vilbel gibt es mit „Jesus Christ Superstar“ einen Klassiker unter freiem Himmel, ebenso wie in Görlitz. Die Burgfestspiele Jagsthausen zeigen die Zwei-Personen-Komödie „Eine Sommernacht“. Und auf der Freilichtbühne Bökendorf macht sich „Shrek“ auf, um Prinzessin Fiona zu befreien.

Eines der Indoor-Highlights des Monats ist die deutsche Erstaufführung von „Rudolf – der letzte Kuss“ im Festspielhaus Neuschwanenstein. Das Stück über den Kronprinzen entsteht in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Bühnen Wien; das Buch wurde für die Neuinszenierung überarbeitet. In der Titelrolle ist Oedo Kuipers zu sehen; ihm zur Seite stehen u.a. Katia Bischoff, Felix Martin, Lucius Wolter, Barbara Obermeier, Kristine Emde und André Bauer.

Außerdem schlüpft Drew Sarich in Wien wieder in die verschiedenen Rollen von Rory Six‘ „Ein wenig Farbe“ – diesmal aber in Englisch. Unter dem Titel „Amanda – The Night Before Me“ wird das Ein-Personen-Stück im Theater am Spittelberg aufgeführt.

Und in der Schweiz gibt es ABBA-Klassiker mit regionalem Flair: Die Shake Company zeigt „Mamma Mia!“ erstmals auf Schweizerdeutsch.

In Solingen inszeniert Gil Mehmert Leonard Bernsteins „On the Town“. Das Schleswig-Holsteinische Landestheater zeigt „Die Piraten von Penzance“. Das auf dem Kultfilm „Das Leben des Brian“ basierende komisches Oratorium „Not the Messiah“ gibt es gleich doppelt – in Saarbrücken und Salzburg.

Auch ein Blick ans West-End in London lohnt sich: „Beetlejuice“ feiert diesen Monat UK-Premiere. Die schwarze Komödie nach dem Kultfilm der 1980er wurde 2019 am Broadway uraufgeführt und war seitdem u.a. in Australien, Südkorea, Brasilien, Tschechien und Polen zu sehen.

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01. April 2026

Premieren im April: Raritäten auf den Spielplänen

Diesen Monat finden etliche eher selten gespielte Stücke den Weg auf die Spielpläne der Theater im deutschsprachigen Raum. Das Junge Theater Bonn zeigt „Dear Even Hansen“ von Benj Pasek und Justin Paul. Die Story um einen Außenseiter, der nach dem Selbstmord eines Klassenkameraden plötzlich im Mittelpunkt steht und bei seinen Mitschülern zunehmend beliebt wird, sich aber gleichzeitig immer mehr in Lügengeflechte verstrickt, feierte vor zwei Jahren in Gmunden deutschsprachige Erstaufführung. Thomas Borcherts und Titus Hoffmanns Musical „Scholl – Die Knospe der weißen Rose“ über den studentischen Widerstand gegen das NS-Regime ist am Opernhaus Magdeburg zu sehen. Gezeigt wird die 2023er Inszenierung des Stadttheaters Fürth. Im Alte Theater Steyr feiert mit „Der Mann mit dem Lachen“ die deutschsprachige Erstaufführung der Musicalversion des Victor-Hugo-Romans Premiere.

In Duisburg wird mit „On the Town“ das Erstlingswerk von Leonard Bernstein gezeigt, in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Ein weiteres Bernstein-Stück gibt es mit „Candide“ in Bielefeld. Das Bowie-Musical „Lazarus“ über einen auf der Erde gestrandeten Außerirdischen steht in Darmstadt auf dem Spielplan. Das Kammermusical-Ensemble CloseUp in Münster widmet sich dem Zwei-Personen-Stück „Daddy Long Legs“ um ein Waisenmädchen, der ein anonymer Förderer ein Studium ermöglicht – unter der Bedingung, dass sie ihm jeden Monat einen Brief schreibt und ihn über ihr Leben und ihre Fortschritte auf dem Laufenden hält. Und in der Comödie Dresden läuft ab April das humorige Puppen-Musical „Villa Sonnenschein“ von Thomas Matschoß (Text), Heiko Wohlgemuth (Songtexte) und Martin Lingnau (Musik).

Bei den Nachbarn in der Schweiz gastiert die aktuelle UK- und Irland-Tournee von „Tina – The Musical“ in Zürich.

d2fb689e74a907951fbcf16d13cc9a19-e0b922b4 Premieren – musicalradio.de | Musicals kostenlos im Radio
02. März 2026

Premieren im März: Schillerndes Berlin, historisches Amerika und Mantel-und-Degen-Abenteuer in Frankreich

Im Theater des Westens steht diesen Monat ein neues Musical aus der Feder der Rosenstolz-Gründer Peter Plate und Ulf Leo Sommer in den Startlöchern: „Wir sind am Leben“ handelt vom Aufbruch dreier Familienmitglieder ins Berlin der Nachwendezeit.

Eine deutschsprachige Erstaufführung gibt es beim Musical Frühling Gmunden in Österreich mit „Girl from the North Country“. Die Musik zu diesem Stück stammt von Bob Dylan und das Stück spielt im Jahr 1934 in Minnesota. Hier begegnen sich in einer heruntergekommenen Pension verschiedene Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten und Wünschen. Die deutsche Übersetzung stammt von Elisabeth Sikora, für Regie und Bühnenbild zeichnet Markus Olzinger verantwortlich.

Ebenfalls in Österreich auf dem Spielplan und in den USA der 1930er angesiedelt ist „Wonderful Town“. Das Leonard-Bernstein-Musical wird in Linz gezeigt und handelt von zwei ungleichen Schwestern, die ihr Glück in New York suchen.

Wem der Sinn nach edlen Held:innen steht, hat diesen Monat auch gleich zwei Stücke zur Auswahl. In Osnabrück spielt Frank Wildhorns „Artus Excalibur“ über die Ritter der Tafelrunde, während in Freiberg die „3 Musketiere“ ihr Glück ausfechten. Hier ist die Location besonders: Die Aufführung findet in der Nikolaikirche Freiberg statt.

Für David-Bowie-Fans hält das Stadttheater Heilbronn „Lazarus“ bereit, die Geschichte eines Außerirdischen, der auf der Erde gestrandet ist. In der Hauptrolle ist Nikolaj Alexander Brucker zu sehen. Etwas realitätsnahere, aber nicht weniger spannende Kost gibt es mit „Stimmen im Kopf“ in Hildesheim. Das Musical von Wolfgang Böhmer und spielt in einer geschlossenen Psychiatrie in Berlin.

Sound of Music schickt derweil „This is the Greatest Show“ in einer neuen Runde auf Tournee mit Start in Oberhausen. Mit auf dem Besetzungszettel sind diesmal Roberta Valentini, Michaela Schober, Patrick Stanke, Verena Mackenberg, Friedrich Rau, Filippo Strocchi und als Special Guest DSDS-Sieger Prince Damien.

Bühne Baden zeigt The Sound of Music
01. Februar 2026

Premieren im Februar: Literaturklassiker auf Musicalbühnen

„Sound of Music“ kehrt diesen Monat nach Österreich zurück: Andreas Gergen inszeniert den Rodgers/Hammerstein-Klassiker am Theater in Baden. Auf dem Besetzungszettel stehen unter anderem Maya Hakvoort und Lukas Perman.

Ansonsten steht der Februar ganz in Zeichen großer literarischer Werke, die auf Musicalbühnen ein zweites Zuhause finden: Das Theater für Niedersachsen wagt sich mit einem Punk-Rock-Musical basierend auf George Orwells „Farm der Tiere“ an neuen Stoff. Auch das Theater Gera Altenburg setzt auf die Adaption eines Literatur-Klassikers: Im Theaterzelt feiert eine Musical-Fassung von Mary Shelleys Gothic-Roman „Frankenstein“ Premiere. Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ stand dagegen Pate bei Steven Saters, Duncan Sheiks und Jessie Nelsons „Alice By Heart“, was von Iris Limbarth und dem Jungen Staatsmusical in Wiesbaden aufgeführt wird.

Auch biblische Themen finden diesen Monat den Weg auf die Musicalbühnen: Mit „Judith und das Wunder der Schöpfung“ ist in der Westfalenhalle Dortmund das neueste Chormusical der Creativen Kirche von Michael Herberger und Kevin Schröder zu sehen. Und auch der Klassiker „Jesus Christ Superstar“ steht mehrmals auf den Spielplänen: am Theater in Pforzheim sowie im Theater am Hagen in Straubing.

An der Volksoper Wien wird das Rock-Musical „Spring Awakening“ gezeigt. Das Theater St. Gallen bringt das Hippie-Anti-Kriegs-Drama „Hair“ zurück in die Schweiz. Auf einen Roadtrip geht es mit „Hedwig and the Angry Inch“ in Konstanz, und das Theater Lübeck zeigt Tom Waits Freischütz-Adaption „The Black Rider“.

b4594c497ca6870fb60b146391a6f838-8572b421 Premieren – musicalradio.de | Musicals kostenlos im Radio
01. Januar 2026

Premieren im Januar: Partystimmung & Senioren

Wer im Januar die Playa de Palma vermissen sollte und auf das Opening am Ballermann wartet, für den hält das Theater am Marientor in Duisburg „Malle Olé – das Musical, das ballert“ bereit. Die Handlung dreht sich um Installateur Alex, der seinen Liebeskummer gemeinsam mit seinen Kumpels beim Feiern auf Mallorca „wegtrinken“ will. Dabei gerät er in einen Konflikt um ein Kultlokal an der Playa.

„Abenteuerland“ mit den Songs der Band Pur geht nach der Spielzeit in Düsseldorf nun auf Tournee, und auch „Falco Meets Amadeus“ startet eine Tour durch den deutschsprachigen Musical-Raum.

Gleich dreimal gibt es „Ewig jung“ zu sehen: Am Pfalztheater in Kaiserlautern, als Tournee vom Stadttheater Wilhelmshaven sowie am Theater Vorpommern in Stralsund. Das Stück handelt von einer Gruppe Schauspieler:innen, die ein stillgelegtes Theater als Seniorenresidenz bewohnen und dort in Erinnerungen schwelgen.

In Oldenburg spielt „Next to Normal“, unter anderem mit Femke Soetenga und Gerd Achilles auf der Besetzungsliste. David Arnsperger ist in Münster in der Titelrolle von Frank Wildhorns „Der Graf von Monte Christo“ zu sehen.

Bei unseren Nachbarn stoppt in Zürich die Welttournee von „Moulin Rouge!“. Am Landestheater Linz gibt es eine Uraufführung von „Die Mitte der Welt“, nach dem gleichnamigen Buch von Andreas Steinhöfel. Die Coming-of-Age Geschichte handelt von Phil, der zwischen Familienchaos und erster großer Liebe seinen Platz in der Welt sucht.

e027c4032dd7e9a75b2ece7beabff93c-51074fd8 Premieren – musicalradio.de | Musicals kostenlos im Radio
29. November 2025

Premieren im Dezember: Es wird zauberhaft

Im letzten Monat des Jahres wird es magisch! Einige der großen Musical-Premieren im Dezember drehen sich um märchenhafte Welten und Kräfte. So zeigt das Theater Regensburg die deutschsprachige Erstaufführung von „Charlie und die Schokoladenfabrik“. In dem Stück von David Greig (Buch), Marc Shaiman (Musik, Songtexte) und Scott Wittman (Songtexte) gewinnt der arme Junge Charlie ein goldenes Ticket für eine Führung durch Willy Wonkas Schokoladenfabrik, die nicht ohne Zwischenfälle verläuft. Ulrich Wiggers führt bei der Deutschlandpremiere Regie.

Eine weitere ‚zauberhafte‘ Roald Dahl Adaption – und ebenfalls eine deutschsprachige Erstaufführung – ist mit „Matilda“ in Baden bei Wien zu sehen. Hier inszeniert Andreas Gergen. In den Erwachsenenrollen sind u.a. Ann Mandrella, Boris Pfeifer und Andreas Lichtenberger zu sehen.

Schrill und bunt wird es mit „Priscilla – Queen of the Desert“ in Salzburg. Das Jukebox-Musical erzählt von zwei Dragqueens und einer Transfrau, die sich auf eine Reise voller Selbstfindung, Toleranz und überraschender Begegnungen begeben.

In Wien startet die Tournee von „Die Cher Show“ zum 60. Bühnenjubiläum der Künstlerin sowie zum 50. Jahrestag ihrer TV Show. Hier werden ihre weltbekannten Songs zu Musicalstoff verarbeitet.

Am Theater für Niedersachsen steht „Titanic“ neu auf dem Spielplan. Als Alternativprogramm zum weihnachtlichem Krippenspiel gibt es am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen die „Das Leben des Brian“-Adaption „Monty Python’s Not the Messiah“ zu sehen. Das MUK.theater Wien zeigt die selten gespielte Musical-Revue „Closer Than Ever“. Und in Hagen klopfen die achtziger Jahre an, wenn „Flashdance“ auf die Bühne kommt.

An Silvester gibt es eine Musical-Gala zum Jahreswechsel im Schloss Neuschwanstein in Füssen, unter anderem mit Roberta Valentini.

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