Musikwunschdatenbank-Update
Heute wird es ganz und gar weiblich: Frauengesangspower in vier Ausprägungen, drei davon auf Wunsch der Community. Den Anfang machen drei Sopranistinnen mit klassischem Fundament: Amy Manford mit ihrer 2021 erschienenen Single „Once Upon A December”, Anna O'Byrne mit ihrem 2016 veröffentlichten Debütalbum „Dream” und Caitlin Finnie mit ihrem 2022 erschienenen ersten Album „So This Is Love”. Alle drei standen als Christine Daaé in DAS PHANTOM DER OPER auf der Bühne und erzählen in ihrer Musik von Träumen, Erinnerungen und großer Romantik. Ende August ist nach sieben Jahren ein neues Album von Sara Bareilles erschienen: „Good Grief” setzt sich sehr direkt mit Verlust und Trauer auseinander.
Amy Manford: „Once Upon a December”
Die Sopranistin ist international vor allem als Christine Daaé bekannt. Diese Rolle hat sie in vier verschiedenen Produktionen von DAS PHANTOM DER OPER gespielt – von der Originalproduktion im West End bis zur Jubiläumsinszenierung 2026 auf dem Sydney Harbour. Daneben tourt sie regelmäßig mit Andrea Bocelli und hat mehrere Konzertprojekte mit Disney co-produziert. Mit „Once Upon A December” greift sie den wohl bekanntesten Song aus ANASTASIA auf. Der Song wurde 1997 erstmals von Liz Callaway eingesungen und stammt aus der Feder von Stephen Flaherty und Lynn Ahrens. Manford's Version erschien im November 2021 als Single und setzt ganz auf die zarte Erinnerungsmelodie – begleitet wird sie dabei von dem Pianisten Oliver Poole.
Anna O'Byrne: „Dream”
„Dream“ ist das Debütalbum der australischen Sopranistin Anna O'Byrne und versammelt Musik aus dem Film, neu arrangiert vom Tony-prämierten Orchestrator Jason Carr und unter der musikalischen Leitung von Guy Simpson. Der Bogen reicht über acht Jahrzehnte Filmmusik von Julie Andrews über Shirley Bassey bis Madonna. O'Byrne traut sich dabei auch an Umdeutungen: „Diamonds Are Forever” klingt in Carrs Fassung, als wäre es für Cunegonde in Candide geschrieben worden, „Blue Moon” bekommt einen späten Jazzclub-Anstrich. Für zwei Duette holte sie sich Verstärkung: „It Might as Well Be Spring” singt sie gemeinsam mit Ben Lewis, ihrem Partner aus LOVE NEVER DIES, „As Time Goes By” mit Rebecca Caine.
Caitlin Finnie: „So This Is Love”
Die in New York lebende Sopranistin, die bereits auf einer Welttournee mit DAS PHANTOM DER OPER und einer US-Tour mit LES MISÉRABLES zu sehen war, veröffentlichte im Oktober 2022 ihr Debütalbum „So This Is Love”. Die Zusammenstellung aus Klassik und Musical folgt einem verträumt-romantischen, französisch gefärbten roten Faden. Der Titel stammt aus CINDERELLA und wird auf dem Album durch Stücke wie „Think of Me" aus DAS PHANTOM DER OPER, „Meadowlark" aus THE BAKER'S WIFE, „In My Life" aus LES MISÉRABLES und „City of Stars" aus LA LA LAND ergänzt. Produziert wurde das Album mit dem Grammy-Preisträger Elliott Elsey, als Co-Produzent war der Broadway-Darsteller Matt Shingledecker beteiligt.
Sara Bareilles: „Good Grief”
Sieben Jahre nach „Amidst the Chaos” ist „Good Grief” das siebte Studioalbum der Songwriterin, das am 28. August 2026 erschien. Wer sie als Komponistin von WAITRESS oder als Baker’s Wife in INTO THE WOODS kennt, trifft hier auf eine sehr persönliche Sammlung: Bareilles beschreibt die Songs als Übertragungen statt als bewussten Versuch, die Welt zu ordnen, und hofft, damit Trost oder Katharsis zu spenden. Die erste Single „Home” entstand nach einem Podcast-Gespräch zwischen Stephen Colbert und Anderson Cooper über Verlust. Die 14 Tracks reichen von intimen Erinnerungen an verstorbene Freunde über trotzige Hymnen bis zu unerwartet leichten Momenten. Mit dabei ist auch „Salt Then Sour Then Sweet”, das sie gemeinsam mit Brandi Carlile und der verstorbenen Dichterin Andrea Gibson schrieb und das für den Oscar als bester Song im Film "Komm sieh mich im guten Licht" (Originaltitel: "Come See Me in the Good Light") vorausgewählt wurde.
