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0beec8a3c07f810af132f7222f579164-49bef100 Musikwunschdatenbank-Update – musicalradio.de | Musicals kostenlos im Radio

Musikwunschdatenbank-Update


veröffentlicht am 27. März 2026 #Update

Das neue Update der Musikwunschdatenbank spannt einen weiten Bogen von der ersten Single des Broadway-Revivals zu CHESS über hochkarätige Soloalben bis hin zu einem Vorschlag aus der Community, der 30 Jahre ungarische Musicalgeschichte umfasst.

CHESS
CHESS ist ein Musical, das schon bei seiner Entstehung Geschichte schrieb: Die Musik stammt von dem ABBA-Duo Benny Andersson und Björn Ulvaeus, die Texte von Tim Rice - und die Handlung spielt mitten im Kalten Krieg. Im Mittelpunkt steht ein Weltschachmeisterschaftsturnier, bei dem ein amerikanischer und ein sowjetischer Großmeister aufeinandertreffen - nicht nur am Brett, sondern auch um die Gunst derselben Frau: Florence, eine ungarischstämmige Diplomatin, die zwischen beiden Welten zerrissen ist. Politik, Spionage, Liebe und Verrat vermengen sich zu einem packenden Thriller-Musical, dessen bekannteste Songs („One Night in Bangkok” und „I Know Him So Well”) längst Klassiker sind. Als erste Single wurde nun Lea Michele's Interpretation von „Nobody's Side“ - dem großen Soloauftritt ihrer Figur Florence veröffentlicht. Lea Michele selbst beschreibt den Song als ihre neue persönliche Hymne. Nach einem kurzen Gastspiel 1988 ist CHESS nun seit November letzten Jahres im Imperial Theatre zu sehen. Die weiteren Hauptrollen besetzen Aaron Tveit und Nicholas Christopher.

Georgia Stitt: „Bell Tower”
Die Komponistin Georgia Stitt hat mit „Bell Tower” ein außergewöhnliches Album veröffentlicht. Es enthält 26 Kunstlieder, die Gedichte aus drei Jahrzehnten ihres Schaffens vertonen - von Archivfunden des 19. Jahrhunderts über U-Bahn-Verse aus New York bis hin zu eigens in Auftrag gegebenen Gegenwartslyrik. Die Stücke werden von bekannten Broadway-Stimmen wie Kelli O’Hara, Ruthie Ann Miles, Tituss Burgess, Kate Baldwin und Sierra Boggess interpretiert. Drei Aufnahmen lassen die 2020 verstorbene Rebecca Luker erklingen.

Lena Hall: „Lullabies for the End of the World”
Die Tony-Preisträgerin Lena Hall, bekannt aus HEDWIG AND THE ANGRY INCH und KINKY BOOTS legt mit „Lullabies for the End of the World” ihr erstes Soloalbum vor. Das konzeptionelle und autobiografische Werk kreist um eine intensive, co-abhängige Liebesbeziehung und erzählt, wie beide Partner zunehmend ihre Eigenständigkeit verlieren - bis zum unvermeidlichen Ende, dem titelgebenden „Ende der Welt“. Die Ursprünge der Songs reichen bis in die Jahre 2011 bis 2013 zurück, als Hall und ihr damaliger Gitarrist die Lieder gemeinsam schrieben. Die Fertigstellung des Albums wurde durch dessen Krebserkrankung überschattet, die er überlebte.

Szinetár Dóra: „Újratervezés (30 Év Musical-Emlékei)”
Mit diesem in der Community vorgeschlagenen Album blickt die ungarische Schauspielerin und Sängerin Szinetár Dóra auf drei Jahrzehnte Bühnenrollen im Musical zurück. Aus Hunderten von Songs wählte sie vierzehn Stücke aus, die ihr persönlich am nächsten stehen - darunter Rollen aus FUNNY GIRL, LES MISÉRABLES, WEST SIDE STORY, CHICAGO und weiteren Produktionen an Budapester Bühnen. Die Besonderheit des Albums liegt in der Neubearbeitung: Alle Stücke wurden für die Einspielung komplett neu arrangiert und instrumentiert. So entstand ein Album, das Dóras eigene musikalische Handschrift trägt.

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