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Friedhof der Musicalrollen

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Richelieu antwortete auf das Thema: Friedhof der Musicalrollen

Nachdem ich diese Woche in Fulda war und mir unter anderem die Bonufatius-Gruft angesehen habe, möchte ich ihm hier eine Gedenksstätte erstellen, wie sie für mich für diesen Mann passend wäre:

Bonifatius bat, während er in den Armen seines Mitbruders Sturmius starb, diesen darum, seinen Leichnam an den Ort zu bringen, der ihm zur Heimat geworden war.
In meiner Vorstellung erfüllte Sturmius seinem Lehrer und Freund diesen Wunsch. Aber da er Bonifatius kannte und wusste, wie wenig wichtig er sich selber nahm, betrat er nachts, als alles schlief, mit ihm das Kloster. Er trug den Leichnam in den Klostergarten. Dort schaufelte er ein Grab unter dem Baum, unter dem Bonifatius oft gegessen hatte. Nachdem Sturmius die Stelle wieder sorgsam mit der Grasnarbe abgedeckt hatte, nahm er sein Messer und ritzte, so hoch er reichen konnte, eine Inschrift in den Baum:

Wenn das Weizenkorn nicht stirbt
Wynfried von Crediton
Lehrer, Bruder, Freund


Was Sturmius auf die Frage nach Bonifatius Leichnam sagte, weiss ich nicht, aber er verriet die wahre Grabstelle Bonifatius sein ganzes Leben lang nicht.
#29995
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  • Anne-de-Breuil
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Anne-de-Breuil antwortete auf das Thema: Friedhof der Musicalrollen

Nachdem ich in Fulda in der Vorstellung von Friedrich war, möchte ich der Person hier eine Gedenkstätte errichten, die zwar zu Beginn hingerichtet wird, aber sich die ganze Geschichte über ins Gedächtnis ruft: Hans Herrmann von Katte

Zu den Fakten:
* 28.02.1704 in Berlin
T 06.11.1730 in Küstrin

Nach seiner Hinrichtung wurde der Leichnam zunächst in ein Armengrab in Küstrin gelegt. Nur aufgrund der guten Beziehungen seines Vaters zu Friedrich Wilhelm I durfte der Leichnam in der Familiengruft der von Kattes in Wust (Sachsen-Anhalt) umgebettet werden. Dort ruht er nun direkt neben der romanischen Dorfkirche in einem einfachen Holzsarg.

Friedrich der Große hat sein Grab nie besucht.

Trotzdem bewahrte Friedrich seinen treuen Freund immer im Gedächtnis. Als er Sanssouci erbauen ließ, wurde auf der Ostseite des Gebäudes - mit Blickrichtung der Pferdeställe und Hundezwinger - eine einfache Granitplatte in das Gebäude eingefügt. Die Inschrift lautete " Süß ist der Tod für einen so liebenswürdigen Prinzen." - die letzten Worte Hans Hermann von Kattes. So wurde Friedrich immer, wenn er von den Ställen kam, an seinen Freund erinnert.

Im Wege der Umbaumaßnahmen, die Friedrich IV. an Sanssouci vornehmen ließ, wurde der Ostflügel angebaut. Die Granitplatte ist nunmehr von den Mauern des Anbaus verdeckt...
#30088

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M-usical antwortete auf das Thema: Friedhof der Musicalrollen

Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn... einfach :D Weil ich mir nur die letzte Zeile selbst dazu gedichtet hab... wobei geschrieben hat sie das, aber ich habs auf ihren Grabstein (der auch nicht existiert) gedichtet :lol:

Grab:
Kapuzinergruft in Wien, ein heller Sarg mir goldenen Rändern links neben dem ihres Gatten Kaiser Franz-Joseph, neben dem sich der gleiche Sarg wie Elisabeths befindet, in dem ihr Sohn Kronprinz Rudolf seine letzte Ruhestätte hat :P
Kaiserin Elisabeth Amalie Eugenie von Österreich-Ungarn
*24. Dezember 1837 in München
†10. September 1898 in Genf
"An meine Zukunftsseelen..."
#30280

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Rebecca4ever2012 antwortete auf das Thema: Friedhof der Musicalrollen

Mein Grab widme ich dem Phantom der Oper.
Ich weiß, dass das Phantom nicht im Musical stirbt, aber dennoch habe ich das Bedürfniss ihm Eines zu widme.
Das Phantom ist für mich nicht nur eine Mann, ohne Namen und einer Fraze.
Für mich ist er ein Mensch mit einer Seele die viel tiefsinniger war, als man vermutet.
Er war für Christine, auch so etwas wie ein Engel der Muse.

Eric, wie das Phantom richtig heißt, hatte mit Christine einen gemeinsamen Sohn.
Dieser errichtete nach dem Tod seines Vater das Grab, auf dem ältesten Friedhof in Paris.
Neben dem Grab, steht eine alte Eiche in die ein Blitz gefahren ist.
Deswegen ist der Stamm zum Grab hin geschwärzt.
Auf dem Grab selber steht ein Engel.
Die Witterung ging nicht einfach so an dem Engel vorbei.
Über die Jahre ist dem Engel die linke Hand abgebrochen und die linke Gesichtshälfte wurde vom Moos befallen.
Vielleicht sollte der Engel uns daran erinnern, was der Besitzer des Grabes durchmachte.
Auf dem unteren Sockel liegt eine einzelne Rose, von wem weiß man nicht.

Erik Lloyd
Webber
1861-1907


VIVA LA FRANCE!
#30659
Anhang:
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Legendenfan antwortete auf das Thema: Friedhof der Musicalrollen

Nachdem ich gestern das Musical "das Phantom der Oper" auf DVD, mit Uwe Kröger, als Stimme vom Phantom angesehen habe, möchte ich ein Grab für Christine anlegen.
Christine ist die Tochter des berühmten schwedischen Geigers, Gustav Daae`! Als ihr geliebter Vater stirbt, verspricht er seiner Tochter, dass er ihr den
"Engel der Muse" schickt, der sie begleiten und sie an ihn erinnern soll.

In den Katakomben der Pariser Oper begegnet ihr das "Phantom", von dem sie anfangs glaubt, es wäre der "Engel der Muse" der ihr von ihrem Vater geschickt wurde. Das Phantom lehrt sie in Gesang und sie singen gemeinsam am Klavier. Dabei reißt Christine dem Phantom die Maske vom Gesicht und sieht zum ersten Mal, das entstellte Gesicht des Phantoms.
Dadurch wird das Mitgefühl, für das Phantom geweckt, in ihr. Sie liebt aber Raoul. In diesen Wirren stirbt Christine am Ende. Und der Musicalfilm endet darin, dass Raoul, als alter Mann auf einem Pariser Friedhof eine Rose, auf das verschneite Grab, seiner Geliebten Christine legt.


In meiner Vorstellung ist das Grab von Christine, auf dem ältesten Friedhof von Paris, dem Pere Lachaise,
der mitten in der Stadt ist.
Auf eínem Sockel aus weißen Sandstein thront eine zusammen gekauerte Frauenfigur, von der man nicht genau erkennt, ob es sich um einen Engel handelt, oder ob es eine Göttin darstellen soll.
Sie hält einen Rosenstrauß in den Händen und legt eine Rose mit der rechten Hand auf das Grab. Ihre lose zusammen gepflochtenen Haare werden von einem Kranz aus blühenden Rosen gehalten. Ihre Kleider sind sehr schön gefaltet und sie fallen fließend über ihren makellosen Körper.

Das Grab selber hat eine Umrandung aus dem gleichen Sandstein, wie die Figur und es ist ein schmiedeeisenes Gitter, das die Grabstätte schützt.
Die Inschrift ist in schwarzen Buchstaben auf dem Sockel graviert.

Hier ruht
Christine Daae
1867 - 1891

Ruhe in Frieden
Engel der Muse

Das Grab wird bis in die heutige Zeit immer wieder besucht, weil es so einzigartig ist und aus den anderen Gräbern heraussticht.
Deswegen ist es auch immer mit Blumen geschmückt, die irgend welche Menschen ablegen und auch Kerzen brennen dauernd.
#30709
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Legendenfan antwortete auf das Thema: Friedhof der Musicalrollen

Heute möchte ich eine Gedenkstätte für ein Musical errichten, dass mich sehr lange beschäftigt hat. Entgegen den gängigen Regeln für dieses Spiel, wird es eine Gedenkstätte für zwei Menschen.
Ich habe lange nachgedacht, wie ich die Gedenkstätten für dieses Musical gestalte und bin zu dem Schluß gekommen, dass ich in diesem Fall, das Schicksal
nicht trennen darf.

Es geht um das Musical "Rudolf, Affäre Mayerling! Da Kronprinz Rudolf und Mary Baroness Vertsera einen gemeinsamen Selbstmord verübt haben, weil sie ihre Liebe nicht leben durften, kann ich keine getrennten Gräber, bzw. Gedenkstätten errichten.

Die wahre Geschichte ist auch hinreichend bekannt und auch die jeweiligen Gräber, zumindest was Kronprinz Rudolf betrifft. Wo Mary Baroness Vertera ihre wahre letzte Ruhe gefunden hat, ist ja immer noch ungewiss!

Durch den Selbstmord fand ein unendlich trauriges Familienschicksal der Habsburger Kaiserfamilie, ihr vorläufiges Ende.

In meiner Vorstellung wurde in der nachfolgenden Generation ein Kind geboren, dass den Ahnenauftrag hatte, die zerstrittenen Familien wieder zu versöhnen.
Dieses Kind, ein Mädchen hatte ein tiefes Wissen vom Leben, Sterben und Vergehen, des Lebens und seinem Regelwerk.

Zeitlebens hatte es dieses Mädchen sehr schwer, weil sie als sonderbar eingestuft wurde, von den anderen Menschen. Erst als es älter wurde und zu einer reifen Frau herangewachsen war, verstand sie ihren Lebensauftrag.

Sie suchte einen entlegenen Platz, in der Natur, um ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen und sie fand einen urwaldähnlichen Rotbuchenwald.
Dieser Hain ist sehr versteckt in der Nähe vom Kloster Mayerling.

Normale Wanderer kommen an diesen Ort überhaupt nicht vorbei. Obwohl es sich um einen kleinen Urwald handelt, strahlt er eine ungewöhnliche Ruhe und Harmonie aus. In diesem Urwald hat die Nachfahrin mit Erlaubnis des zuständigen Försters, zwei schmiedeeiserne Kreuze unter einer großen Rotbuche erstellt.
Die Kreuze sind sehr schlicht und von einfacher Schmiedekunst gehalten. In der oberen Mitte ist jeweils ein Porzelanschild angebracht mit der Aufschrift.


[/b]Rudolf

1858-1889

und


Mary

1871 - 1889

Der Buchenhain ist genau der richtige Ort um zu zeigen, dass aus ehemals Chaos, eine sehr schöne Harmonie entsteht. Sehr sensible Menschen,
können an diesem Ort sogar Naturwesen wahrnehmen. Damit hat die Nachfahrin ihren Ahenauftrag erfüllt
#30784
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July0702 antwortete auf das Thema: Friedhof der Musicalrollen

Ich widme der französischen Königin Marie Antoinette ein Grab. Es liegt in der Basilika Saint-Denis und wird von einem großen aber einfachen Grabstein geschmückt
Auf diesem steht geschrieben:

Marie Antoinette Josèphe Jeanne
Reine de France

*02.11.1755
†16.10.1793

Mourait pour la France
Pour l'étèrnité dans la coeur d'un homme
#30789
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Javert antwortete auf das Thema: Friedhof der Musicalrollen

Hierbei handelt es sich wohl weniger um ein Grab als um eine Erinnerungsstätte, denn für ein Grab wird nicht viel übrig sein nach dem Sturz von den Zinnen Notre Dames

Nicht auf einer Tafel, sondern ins Mauerwerk eingemeißelt, findet sich folgende (einfache) Erinnerung, die möglicherweise von Quasimodo selbst gestaltet wurde (zumindest ist die Schrift ungleichmäßig und etwas unbeholfen):
Claude Frollo
Richter und Lehrer
geboren um ca. 1443
gestorben 1482
"Der Weg in die Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen"
#30933
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manu0183 antwortete auf das Thema: Friedhof der Musicalrollen

Ein Grab der etwas anderen Art.
Ein kleines dennoch sehr prunkvolles Mausoleum aus schwarzem Marmor neben einer Villa auf Capri.

Die Inschrift sagt: Hier liegt mein geliebter überaus elaganter und geschmeidiger "schwarzer Panther", gejagt und getötet im wohl lausigsten Nest auf der ganzen Welt. In der über alle Maßen verdorbenen Kleinstadt Güllen.

Ruhe in Frieden deine Claire Zachanassian
#30936
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Legendenfan antwortete auf das Thema: Friedhof der Musicalrollen

Ich erstelle ein Grab für Eponine aus dem Musical Les Miserables.

In meiner Vorstellung war der Soldat zutiefst erschüttert, als er feststellte, dass er im Gehorsam für König und Vaterland,
eine als Mann verkleidete Frau erschossen hat.

Er war im festen Glauben gegen männliche Revolutionäre zu kämpfen.

Als er am nächsten Tag nach der Revolution, nach Javert die Reihen der toten Studenten abschritt, entdeckte er auch die
Leiche von Eponine.

Aus dieser Zerrissenheit seiner Gefühle, nahm er sich um die Bestattung des Leichnams an.
Er lies Eponine auf einem kleinen Friedhof, in dem Stadtteil seiner Kindheit, am Rande von Paris begraben.

Auf diesem Friedhof steht eine kleine Kapelle aus Kalksandstein. Sie ist sehr schlicht gebaut und auf ihrem Giebel
befindet sich ein kleiner Glockenturm.

Das Grab von Eponine befindet sich auf der rechten Seite der kleinen Kirche, ganz am Ende der Kirchenmauer.

Vom Dachfirst regnet und tropft das Regen- und Tauwasser stetig auf den Grabstein aus Kalksandstein, der vor dem
Grab aufgestellt wurde.

Die Beschriftung ist sehr spärlich, da weder Name noch Geburtsdatum bekannt waren.



Unsere Herzen
trommeln laut,
das ist die Melodie
von Menschen,
die nicht länger
Sklaven sind

Durch den steten Tropfen auf dem Grabstein, ist ein Rinnsal entstanden, an dessen Ende sich eine Wasserperle bildet, die immer dann
wenn sie bricht, wie eine Träne über den Grabstein fließt.

In meiner Phantasie floß diese Träne in einen blutgetränkten Fluß, dessen Wasser im Laufe der Jahre immer klarer wurde!
#30961
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