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Gillian Lynne

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Gillian Lynne war eine der führenden Solistinnen am Theater Sadler’s Wells wie auch des Royal Ballet und die Star-Tänzerin am Londoner Palladium. Ihrer treibenden Kraft und Innovation ist es zu verdanken, dass der Jazz-Tanz in Großbritannien eine vollkommen neue Entwicklung erfahren hat in einer Verschmelzung aus klassischen Elementen und Techniken aus dem Jazz. Dieser unverwechselbare Stil ist es auch, den sie ihrer bahnbrechenden choreografischen Arbeit für CATS zugrunde legte, für die, um der Auszeichnung gerecht zu werden, eigens eine neue Kategorie für die Olivier Awards geschaffen wurde, der „Outstanding Achievement of the Year in a Musical“.

Zu den weit mehr als 50 Produktionen, die Gillian Lynne im Londoner West End und am New Yorker Broadway kreierte, zählen Shows wie Tonight at 8.30, Tomfoolery, Jeeves Takes Charge, Cabaret, The Roar of the Greasepaint, Pickwick, How Now Dow Jones, Collages, The Card, Hans Christian Andersen, The Yeomen Of The Guard, My Fair Lady, Songbook, Dick Whittington, The Phantom of the Opera und Chitty Chitty Bang Bang. Für die Royal Shakespeare Company zeichnete sie verantwortlich für Inszenierungen von The Boy Friend, The Way Of The World, Once In A Lifetime, The Secret Garden sowie für die Shakespeare-Klassiker A Midsummer Night’s Dream, The Comedy of Errors und As You Like It.

Gillian Lynne führte darüber hinaus auch bei zahlreichen Opernproduktionen Regie, darunter Blaubart, Les Troyens, The Midsummer Marriage, Der fliegende Holländer und Parsifal. Zu ihren Ballettabenden zählen unter anderem Lippizaner, The Brontes und Journey for the Bolshoi.

Für das Fernsehen inszenierte sie Filme wie The Various Ends of Mrs F’s Friends, Easy Money, The Look of Love und The Morte d’Arthur, der in Amerika mit einem Samuel G. Engel Award ausgezeichnet wurde, sowie A Simple Man, der einen BAFTA Award gewann. Sie choreografierte viele Folgen von The Muppet Show für ATV und wirkte bei der Realisierung von mittlerweile elf Spielfilmen mit, darunter Wonderful Life, Half A Sixpence, Man Of La Mancha und Yentl.

Gillian Lynne wurde für die Wiener Inszenierung von CATS mit dem Silbernen Verdienstorden der Republik Österreich ausgezeichnet und gewann für die Pariser Produktion den französischen Theaterpreis Molière. 2001 wurde sie von der Royal Academy of Dance mit dem Queen Elizabeth II Coronation Award geehrt und 1997 zum Commander of the Order of the British Empire (CBE) geschlagen.

Zuletzt arbeitete sie an der Produktion Phantom – The Las Vegas Spectacular, die 2006 Premiere feierte. Im gleichen Jahr wurde sie von der Royal Academy of Dance beauftragt, vier Choreografien für die zwei Mal im Jahr stattfindende Fonteyn Nureyev Dance Competition zu kreieren.

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