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Arlene Phillips

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Arlene ist eine namhafte Künstlerin, deren choreografisches Schaffen am Theater und in Konzertarenen, in Spielfilmen und im Fernsehen sowie in Music-Clips und Werbespots weltweit zu sehen ist.

Arlene Phillips präsentierte sich der britischen Öffentlichkeit erstmals mit der von ihr gegründeten Tanzgruppe Hot Gossip. Seitdem sind ihre Choreografien auf der Bühne und in den unterschiedlichsten Medien international gegenwärtig. Sie war darüber hinaus zum Jurymitglied der überaus populären BBC1-Shows "Strictly Come Dancing" sowie "Strictly Dance Fever" berufen, erarbeitete mit Bruno Tonioli die BBC1-Shows "DanceX" und "Dance War", kreierte ein neues Musical namens Britannia High für ITV und hatte selbst einen Auftritt in Grease: The School Musical auf Sky TV.

Für die Theaterbühne schuf sie Choreografien für die Musicals Flashdance, The Sound Of Music, Grease, We Will Rock You mit der Musik von Queen ebenso wie für Saturday Night Fever, Andrew Lloyd Webbers Starlight Express, die US-Tourneeproduktion von Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat, EFX im MGM Grand in Las Vegas, Matador, Time mit Cliff Richard in der Hauptrolle und die RSC-Produktion A Clockwork Orange mit der Musik von U2. Sie choreografierte den britischen Beitrag zum "Eurovision Song Contest 2009", die Strictly Come Dancing Live Tour sowie die Konzerttour The Music of Andrew Lloyd Webber mit Stars wie Michael Bolton, Petula Clark, Michael Crawford und Elaine Paige, das umjubelte Tanzspektakel von Michael Flatleys Lord of the Dance, The James Bond Gala zu Gunsten des Roten Kreuzes, die Midsummer Classics in der Royal Albert Hall sowie die Bratz UK-Arena-Tournee, Black Goes With Everything und An Evening with Gedeminas Tarandas mit dem Bolschoi Ballett. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona setzte sie Sarah Brightman und José Carreras für die offizielle Hymne der Spiele, Amigos Para Siempre (Friends For Life), in Szene. Im Jahr 2002 war Arlene Phillips eingeladen, die Choreografie zu den Feierlichkeiten der "Manchester XVII Commonwealth Games" auszurichten.

In ihren choreografischen Arbeiten für den Film arbeitete sie mit so bekannten Regisseuren wie John Huston in Annie, Ridley Scott in Legend mit Tom Cruise in der Hauptrolle, Clint Eastwood in White Hunter, Black Heart, Ken Russell in Salome's Last Dance und Terry Jones in Monty Phyton's Meaning of Life zusammen. Weitere ihrer Filmprojekte waren "Can't Stop The Music" mit den Village People und "It Couldn't Happen Here" mit den Pet Shop Boys.

Für das Fernsehen wirkte Arlene Phillips mit an Ken Russells "The ABC of Music", "The Benny Hill Show", "The Hot Shoe Show", die mehrfach in den USA ausgestrahlte Show "Dancin' to the Hits", "The Kenny Everett Video Show" mit ihrer Gruppe Hot Gossip und Sarah Brightman, "Peak Practice", "Blue Peter", "Dame Kiri Te Kanawa & Friends", "Lesley Garrett - A Night at the Opera" und "An Evening with Michael Ball". Weitere Choreografien kreierte sie für die Verleihung der Brit Awards, der Royal Variety Show, The Prince's Trust, Children in Need, Party in the Park und der legendären Party at the Palace und stellte 2006 im Auftrag von Mattel eine DVD mit Choreografien für Kinder zusammen. Im Bereich Musikvideo arbeitete sie mit AC/DC, den Bee Gees, Duran Duran, Erasure, Aretha Franklin, Boy George, Whitney Houston, Joan Jett, Elton John, Kiss, Freddie Mercury, George Michael, Queen, Cliff Richard, Diana Ross, Tina Turner und Robbie Williams. Darüber hinaus choreografierte sie mehr als 100 TV-Werbespots in England und Amerika, unter anderem für Marken wie 7-up, American Express, Burger King, Coca Cola, Dr. Pepper, Levi's Jeans, Vidal Sassoon und die Yellow Pages.

Arlene Phillips wurde unter anderem für einen Tony Award, zwei Olivier Awards, einen National Broadway Award und einen FaNY nominiert. Zu weiteren ihrer Auszeichnungen zählen ein MTV Award, ein Drama Desk Award, ein BAFTA (British Academy Film Award) und ein Emmy, jeweils in der Kategorie "Beste Choreografie". Für ihre Verdienste im Bereich Tanz erhielt sie 2002 im Rahmen der Verlesung der New Years Honours List den britischen Verdienstorden, OBE, sowie 2004 von Sir Paul McCartney einen Companionship Award vom Liverpool Institute of Performing Arts.

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