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Vorlage für ein neues Musical

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Legendenfan antwortete auf Vorlage für ein neues Musical

Das freut mich, aber meine Beschreibung trennt sich ein wenig vom Buch und richtet sich nach der Vorlage des zweiteiligen Filmes. Das Buch ist aber sehr spannend und gut geschrieben :cheer:
6 Jahre 5 Monate her #32117

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Javert antwortete auf Vorlage für ein neues Musical

Das hatte ich tatsächlich gelesen :-) Aber wenn ich erst den Film schaue, werde ich das Buch wohl sehr lange nicht lesen :blush:
6 Jahre 5 Monate her #32118

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Enjolras LongliveUs antwortete auf Vorlage für ein neues Musical

ICH WILL EIN GAME OF THRONES MUSICAL :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: (auch wenn das viel zu schwer zum umsetzen wäre weil es 12 Bücher davon gibt und die Story total komplex ist :P )
Und sicher ist es auch zu brutal und ja... :whistle: but who cares :laugh:
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Letzte Änderung: 6 Jahre 5 Monate her von Enjolras LongliveUs.
6 Jahre 5 Monate her #32119

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  • Anne-de-Breuil
  • Anne-de-Breuils Avatar

Anne-de-Breuil antwortete auf Vorlage für ein neues Musical

Da die Vereinigten Bühnen Wien bewiesen haben, dass sie Literaturvorlagen sehr gut umsetzen können, habe ich eine neue Aufgabe für das Kreativteam: Ein Musical über die Erzählung "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" von Heinrich Böll.

Inhalt:
Die 27-jährige alleinstehende Katharina Blum lernt auf einer Party Ludwig Götten kennen, verliebt sich in ihn und nimmt in mit zu sich nach Hause. In der Nacht verschwindet Götten, da er die Bundeswehr bestohlen hat und nun auf der Flucht ist. Am Morgen durchsucht die Polizei das Haus von Katharina Blum, sie wird vorläufig verhaftet. Eine große Boulevardzeitung, die im Buch nur "ZEITUNG" genannt wird, stellt es jedoch als Tatsache dar, dass Götten ein Mörder ist und Katharina seine langjährige Geliebte, die alles wusste und ihm zur Flucht verholfen hat. In der weiteren Berichterstattung, werden Aussagen von Freunden systematisch verfälscht und Tatsachen falsch dargestellt. Eine bisher sozial voll akzeptierte Frau wird zur Außenseiterin. Obwohl kleine Zeitungen korrekt berichten, wird doch die Meinung der Allgemeinheit durch die Auflagenstarke ZEITUNG beeinflusst. Als auch noch die kranke Mutter der Katharina Blum aufgrund der Berichterstattung stirbt, lädt Katharina den verantwortlichen Reporter zu einem Interview ein und erschießt ihn.

Im ursprünglichen Entwurf war ein versuchter Selbstmord von Katharina vorgesehen, der aber in der Erzählung nicht aufgegriffen wurde.

Heinrich Böll möchte mit dieser Erzählung auf die Wirkung des Sensationsjournalismus hinweisen und dass Worte manchmal gefährlicher sein können als Waffen. Diese Aussage ist auch jetzt noch voll aktuell.

PS: Der Springer-Verlag hatte versucht, die Veröffentlichung der Erzählung zu verhindern.
Letzte Änderung: 6 Jahre 5 Monate her von Anne-de-Breuil.
6 Jahre 5 Monate her #32249

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Legendenfan antwortete auf Vorlage für ein neues Musical

Inspiriert von Anne-de-beuil, mit ihrer Geschichte von Katharina Blum, kam mir ein Gedanke für ein neues Muscal.
In den 60iger Jahren war es ein Thema, dass die Justiz, die Presse und die Bevölkerung sehr beschäftigte.

Es geht um den Fall "Vera Brühne"!

Sie erlangte 1960/61 deutschlandweite Bekanntheit, als sie gemeinsam mit ihrem Bekannten Johann Ferbach angeklagt und verurteilt wurde,
den Münchner Arzt Otto Praun und dessen Geliebte ermordet zu haben.

Vera Brühne ist in gutbürgerlichen Verhältnissen aufgewachsen. Ihr Vater war Bürgermeister!

Otto Praun und seine Haushälterin Elfriede Kloo, wurden am Dienstag nach Ostern, am 19. April 1960 ermordet in ihrem Haus am
Starnberger See aufgefunden.
Der Todeszeitpunkt wurde für den Gründonnerstag, den 14. April 1960 festgestellt.
Zuerst wurde von einem erweiterten Suizid ausgegangen! Doch als der Sohn von Otto Praun feststellte. dass Vera Brühne, die Finca in Spanien geerbt hat, kamen Zweifel und die Leichen wurden exhumiert und obduziert. Danach wurde gegen Vera Brühne und ihren Bekannten Johann Fellbach, die Mordanklage erhoben.
Günther Praun, der Sohn von Otto Praun brachte verschiedene Beweismittel (die Armbanduhr des Opfers und einen angeblich am Tatort gefundenen Brief) die nicht polizeilich gesichert wurden. Sie hätten auch, von Günther Praun gefälscht worden sein! Eine wichtige Rolle in dem Prozess, spielten aber die wiederspüchlichen Aussagen, der Tochter von Vera Brühne, Silvia Cossy, die ihre Mutter ursprünglich sehr belastet hat, dann aber die Aussage, wiederrief.
Bereits zu Beginn der Verhandlung, wurde Vera Brühne vom Stern und von der Münchner Abendzeitung und in anderen Medien, als Schuldige dargestellt. Über das Verbrechen wurde wochenlang in der Boulevardpresse berichtet und die atraktive Vera Brühne, als geldgieriges Luder, dargestellt.
Auch wurde über - damals - skandalöse erotische Ausschweifungen spekuliert.
Vera Brühne hatte sich massiv in Widersprüche verwickelt und auch versucht Zeugen zu bestechen.
Am 4. Juni 1962 wurde sie, gemeinsam mit Johann Ferbach zu lebenslanger Haft im Zuchthaus verurteilt. Der Revisionsantrag vom 4. Dezember 1962 wurde abgelehnt und das Urteil wurde rechtskräftig.
Nach 18jähriger Haft wurde Vera Brühne, von dem damaligen Ministerpräsident Franz Josef Strauß begnadigt und aus dem Frauengefängniss in Aichach entlassen.
Vera Brühne stritt, die ihr zur Last gelegte Straftat, zeitlebens ab. Über das Urteil, schrieb die "Zeit" 2001, dass egal ob Vera Brühne nun die Mörderin war oder nicht. Sie hätte aufgrund unsauberer und einseitiger Ermittlung, nie verurteilt werden dürfen.
Um so frampierender wurde es von vielen entfunden, dass kein Wiederaufnahmeverfahren erlaubt wurde.
Nach neuesten Erkenntnissen, der Gerichtsmedizin, wurde festgestellt, dass der Tod der beiden Opfer nie, zu dem genannten Zeitpunkt sein konnte
Das war aber eine wichtige Grundlage der Anklage.
Nach weiterern Recherchen, des Fernsehsenders WDR bestehen aus heutiger Sicht weitere Ungereimtheiten in der Urteilsfindung. Erwiesen sind weitere ungeklärte Todesfälle, die erkannte oder mögliche Morde im Kreise von Zeugen und Mitwissern sind. Es gibt Indizien, dass Praun, Kontakt hatte zu illegegalen Waffenhändlern.
Eine besondere Person, die in diese Angelegenheit verwickelt war, ist der persönliche Referent, Werner Repenning von Franz Josef Strauß. Er wurde oft in Zusammenhang mit der Ermordung von Praun genannt.
Nach ihrer Entlassung nahm Vera Brühn, wieder ihren Mädchennamen an und lebte bis zu ihrem Tod 2001 in München in ihrer Eigentumswohnung.
Über ihren Fall wurden Romane geschrieben und er wurde verfilmt.
Ich denke es könnte auch eine spannende Vorlage sein, für ein Musical.
Folgende Benutzer bedankten sich: Anne-de-Breuil
Letzte Änderung: 6 Jahre 5 Monate her von Legendenfan.
6 Jahre 5 Monate her #32512

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deestar7 antwortete auf Vorlage für ein neues Musical

Also ich fände ein Narnia-Musical glaube ich ganz nett.. :cheer:
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6 Jahre 4 Monate her #32685

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Scaramouche80 antwortete auf Vorlage für ein neues Musical

Ich fände das Märchen "Rumpelstilzchen" als Musical cool. Aber natürlich mit Abweichungen - In dem Musical ist Rumpelstilzchen ein netter Waldgeist der die Bewohner des Waldes beschützt. Aber Rumpelstilzchen ist auch einsam und er wird nicht ewig leben. Also macht er sich auf dir Suche nach einem Nachfolger. Dabei trifft er auf die Müllerstochter, die der König zu sich geholt hat um Stroh zu Gold zu spinnen. Er hilft ihr und sie verspricht im Gegenzug das Kind. Die Jahre gehen ins Land und aus der Müllerstochter ist eine arrogante Königin geworden, die nur ihre eigenen Bedürfnisse kennt und sich an keine Versprechen und Regeln hält. Es kommt zum Showdown. Die Königin stirbt durch die Hand ihres eigenen Mannes , der versuchte Rumpelstilzchen zu töten. Da rumpel aber ein netter Kerl ist schenkt er ihr ein zweites Leben. Die Königin löst ihr Versprechen ein und gibt ihm das Kind, damit es seiner Bestimmung als Hüter des Waldes folgen kann,mit. Und Rumpelstilzchen ist zu allen Feierlichkeiten im schloss eingeladen und auch die Königsfamilie wird ab und an im Wald angetroffen...
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6 Jahre 4 Monate her #32988

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