Videopremiere: Friedrich Rau - SWINGEN

Videopremiere: Friedrich Rau - SWINGEN
Ein Abend in einem Tanzschuppen. Er lehnt an der Bar. Kommt es ihm nur so vor oder war es früher leichter eine Frau anzusprechen? Wie flirtet man ohne die Hilfe digitaler Kommunikation, ohne Herzchen und Smileys? Wie bittet Mann SIE um einen Tanz? Während er noch unsicher darüber nachgrübelt, fasst SIE sich ein Herz…

SWINGEN erzählt die Geschichte vom Kennenlernen zwischen Mann und Frau. Heute. Gestern. Morgen. Mit der zeitlosen Frage nach dem richtigen ersten Kontaktversuch, nach der richtigen Weise das Gegenüber anzusprechen, schlägt der Song textlich und musikalisch eine Brücke zwischen den Geschlechtern, Generationen, dem Gestern und Heute. Friedrich Rau und Band erzählen charmant und authentisch in deutscher Sprache diese Geschichte mitten aus dem Leben.

SWINGEN ist für Friedrich Rau nicht nur eine Musikrichtung, sondern auch ein Lebensgefühl. Er transportiert die wilde Leichtigkeit und das subversive Feuer der 1920er Jahre in die 20er Jahre der aktuellen Zeit. Die Leidenschaft von einst vermischt er mit heutigen technischen und klanglichen Möglichkeiten zu einem neuen, frischen Sound: Der Drive einer Jazz-Band wird gepaart mit dem Vibrieren dicker Bässe und Electro-Beats. Auch das Musikvideo zu SWINGEN verbindet nicht nur Swing und Electro zu neuen Klängen. Entsprechend der Fusion zweier musikalischer Welten, wurden außerdem Elemente heutiger Zeit mit Requisiten der 20er Jahre kombiniert: Smartphone und Tanzlokal der Swinging Twenties, DJ und Jazz-Band, Schlagzeug und Lindy Hop. Darüber hinaus holt Friedrich Rau mit diesem Clip seine eigene Vergangenheit ins Heute: Im Musikvideo, wie auch im wirklichen Leben, steht seine Frau Antje ihm zur Seite und besetzt die weibliche Hauptrolle. Ob sich die beiden vor über 10 Jahren auf diese Weise kennenlernten?

Die für SWINGEN verwendeten Samples entstammen übrigens dem Jazz-Standard "It Don’t Mean a Thing (If It Ain’t Got That Swing)" von Duke Ellington and his Famous Orchestra aus dem Jahr 1932. Wenn es nicht swingt, ist es kein Hit. Wie gut, dass Friedrich Raus SWINGEN dieses Problem nicht haben dürfte...

Das Lied stammt aus der Feder von Gitarrist und Songwriter Tim Ludwig. Friedrich Rau brachte die Idee mit, es im Stile des Electro-Swing anzulegen und mit Samples zu untermalen. Gemeinsam entwickelten beide es zu dem Titel weiter, der jetzt veröffentlicht wird. Das Ergebnis ist ein eingängiger, tanzbarer Ohrwurm mit Witz und Tiefgang, der live genauso wie im Radio und auch im Club funktioniert.

SWINGEN lädt ein zum Tanzen und Flirten, mit und zur Musik.

Text: Friedrich Rau

Medien

Youtube Vorschau - Video ID VLix8zmn-uI