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Umjubelte Premiere von „Die Schöne und das Biest“ in Köln

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musicalradio.de war für euch bei der Premiere von "Die Schöne und das Biest" in Köln und hat euch zwei exklusive Videos mitgebracht. Lest hier unsere Rezension zur Inszenierung des Budapester Operetten- und Musicaltheaters.


Rezensierte Vorstellung: 02.12.2012 (Premiere)
Ort: Musical Dome, Köln

1991 produzierte Disney einen Zeichentrickfilm, den wohl jeder bereits gesehen hat: „Die Schöne und das Biest" erzählt von einem verwunschenen Prinzen, der durch eine Fee in ein Biest verwandelt wurde, weil er ihr keinen Unterschlupf gewähren wollte. Den Zauber kann er nur brechen, wenn er zu lieben lernt und diese Liebe erwidert wird. Als er dann zufällig auf die schöne Belle trifft, versucht er mit Hilfe seiner ebenfalls verzauberten Angestellten die Zuneigung dieser zu erreichen.

Der Film erhielt zwei Oscars, eine Oscar-Nominierung („Bester Film), sowie fünf Grammys für die Musik von Alan Menken, die sich natürlich auch im Musical bewährt hat. Als Darsteller konnte BB Promotion für die Inszenierung im Musical Dome Köln das renomierte Budapester Operetten- und Musicaltheater gewinnen, das bereits Ende 2010 in München das Publikum mit „Die Schöne und das Biest" begeistern konnte. Dieser Erfolg konnte nun wiederholt werden.

Die Hauptrollen besetzten Mara Kékkovács (als „Belle"), Zsolt Homonnay (als „Biest") und Attila Németh (als „Gaston"), die schauspielerisch und gesanglich die Geschichte des Musicals sehr gut wiedergeben konnten. Besonders hervorzuheben sind neben der wunderbar singenden Lilla Polyák (als „Madame Pottine") die weiteren Nebenrollen: Lászlo Sánta (als „Lefou"), Tamás Földes (als „Herr von Unruh") und Àdám Bálint (als „Lumiére"). Insgesamt waren nur wenige Darsteller bei schnellen Dialogen schwieriger zu verstehen. Gesanglich, besonders im Chor, war der Klang des Budapester Operetten- und Musicaltheaters überzeugend.

Ebenso überzeugend war auch die visuelle Umsetzung in Kostüm (Erzsébet Túri) und Choreographie (Èva Duda). Pfiffige Ideen wie das Kostüm der Teekanne Madame Pottine mit rauchender Tülle oder brennenden Dorten beim Kerzenhalter Lumiére sorgten für eine realistischere Darstellung der verzauberten Schlossangestellten.

Das Bühnenbild (István Rózsa) wechselte durch geschicktes Lichtspiel (Péter Somfai) schnell vom Schauplatz des Dorfes in das Schloss, welches durch eine Drehbühne verschiedene Räume und Perspektiven zeigen konnte. Durch bewegliche Treppen war dem Zuschauer so stets ein zentraler Blick auf das Geschehen möglich. Mystisch und optimal umgesetzt waren besonders die Waldszenen, in denen Wölfe die Charaktere angriffen und die schlussendliche Verwandlung des Biestes in den Prinzen, die von Pyro- und Strahleneffekten begleitet wurde.

"Die Schöne und das Biest" zählt nicht nur musikalisch zu den erfolgreichsten Musicals. Vielmehr entführt das Zusammenspiel der magischen Geschichte und den Kostümen im Zusammenhang mit tollen Stimmen und Effekten den Zuschauer in die wunderbare Disney-Welt.

Die Inszenierung des Budapester Operetten- und Musicaltheaters ist noch bis zum 18.12.2011 im Musical Dome Köln zu erleben. Danach wird die Produktion erst wieder im Juli 2012 in der Semperoper Dresden und Anfang August 2012 im Nationaltheater Mannheim zu Gast sein. Weitere Termine sind für die Herbst/Winter-Spielzeit 2012 in Planung.

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