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Stage Entertainment beendet Spielbetrieb in NRW

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Musical-Besucher reisen vermehrt nach Hamburg, Berlin und Stuttgart; die Besucherzahlen in Oberhausen haben sich in Summe als zu niedrig für ein dauerhaft profitables Live-Entertainment-Geschäft erwiesen und letztlich kämpfe Stage Entertainment als nicht subventioniertes Privatunternehmen im Ruhrgebiet gegen eines der dichtesten Kultur- und Theaterlandschaften Deutschlands. Das sind die aufgeführten Gründe mit denen das Unternehmen den Spielbetrieb des Metronom Theaters Oberhausen nach der aktuellen Spielzeit von TANZ DER VAMPIRE bis zum 22. März 2020 beendet. Betroffen sind davon 88 Mitarbeiter. Stage Entertainment führte das Theater damit 15 Jahre seit 2005, nachdem es zuvor für eine Spielzeit von 1999 bis 2001 von Peter Maffay's TABALUGA & LILLI erbaut worden war. Zudem soll das Colosseum Theater Essen verkauft werden, das seit vielen Jahren keine große Eigenproduktion mehr präsentieren durfte. Auch hier schlug Stage 2001 zu und erwarb die denkmalgeschützte, ehemalige Industriehalle der Friedrich Krupp AG, die 1999 unter der Stella Entertainment AG erstmalig JOSEPH aufführte. Frühstmöglicher Übergabetermin wäre dort derzeit der 1. Juli 2020. Oberhausen hat seit vielen Jahren den Ruf einer Resterampe. Stage-Produktionen endeten meist an diesem Standort. Es bleibt zu hoffen, dass ein Mitbewerber die Chance ergreift und sowohl Oberhausen, als auch Essen wieder durch langfristige Produktionen zu lohnenswerten Reisezielen im Westen formiert.