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Jan Ammann spielt Hauptrolle in Bad Hersfeld

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Jan Ammann spielt Hauptrolle in Bad Hersfeld

Bei den 63. Bad Hersfelder Festspielen wird Jan Ammann die Hauptrolle als Gaylord Revenal im Musical "Show Boat" unter der Regie von Melissa King spielen. Das gab der Veranstalter heute im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Die Premiere findet am 19. Juni 2013 statt.


Manager Andreas Luketa teilte via Facebook mit: "Jan freut sich riesig auf sein Engagement, bedeutet es doch für ihn eine Rückkehr zu einer Spielstätte, in der er 2008 große Erfolge in der Titelpartie von Jekyll & Hyde gefeiert hat und dort zudem mit dem begehrten Publikumspreis ausgezeichnet worden ist. Zudem ist Jan ein großer Freund klassischer Musicalstoffe, und da ist er bei SHOWBOAT – dem historisch betrachtet ersten amerikanischen Musical bestens aufgehoben."

Neben Jan Ammann werden außerdem Michael Schanze (als Käpt'n Andy), Milica Jovanovic (als Magnolia), Sophie Berner (als Julia La Verne), Walter Reynolds (als Joe), Siggy Davis (als Queenie), Inez Timmer (als Parthie), Petter Bjällö (als Frank) und Sabrina Harper (als Ellie) zu sehen sein.

Show Boat ist ein amerikanisches Musical in zwei Akten aus dem Jahr 1927. Die Musik stammt von Jerome David Kern, Buch und Liedtexte von Oscar Hammerstein. Dem Buch liegt der gleichnamige Roman von Edna Ferber aus dem Jahr 1926 zugrunde. Die Uraufführung fand am 27. Dezember 1927 im Ziegfeld Theatre in New York statt. Die deutschsprachige Erstaufführung fand 1970 in den Städtischen Bühnen Freiburg statt, in einer Fassung von Frank Thannhäuser. Die erste eng an das Original angelehnte deutschsprachige Fassung stammt von Marcel Prawy; sie wurde am 1. März 1971 in der Volksoper Wien uraufgeführt.

Die Autoren bezeichneten das Stück als Musical Play. Show Boat gilt als erstes wirkliches Musical, in dem Text, Musik und Handlung eine Einheit bilden. Es erzählt die Geschichte einer Varieté-Sängerin im steten Spannungsfeld zwischen Showbusiness und Rassendiskriminierung. Die Handlung findet auf der „Cotton Blossom", einem der prächtigen Theaterschiffe auf dem Mississippi, statt. Ein Beziehungsgeflecht verbindet dessen Kapitän und seine hübsche Tochter Magnolia mit der Theatertruppe und den Spielern auf dem Schiff. Der unglückliche Maschinist Joe verliebt sich in Magnolia. Im Evergreen „Ol' Man River" beklagt sich Joe über das Leben der geknechteten Sklaven und dass der Mississippi zwar alles wisse, aber dennoch nichts preisgebe.

Aufgrund der klischeehaften Darstellung von Schwarzen, der Betonung der Rassentrennung sowie der Verwendung von Worten wie „Nigger" in den Texten lösten die Inszenierungen stets Kontroversen, vor allem bei Schwarzen, aus.
Das Musical ist sehr gefühlvoll und romantisch gestaltet, ohne jedoch in einen pathetischen Bereich überzugehen. Berühmtester Titel daraus ist die Arie „Ol' Man River", ebenfalls Teil ist das historisch als erster Millionenhit berühmte After the Ball.

Quelle: Wikipedia