Gugu Zulu wird Zweite bei "The Voice of Germany"

Eine mitreißende Staffel der Castingshow "The Voice of Germany" liegt hinter uns. Mit Gugu Zulu, Ann Sophie Dürmeyer, Perry Beenen, Joel Zupan und Laila Ghaleb waren gleich drei professionelle und zwei semi-professionelle Musicaldarsteller:innen vertreten. Jeder der vier Coaches Mark Forster, Nico Santos, Sarah Connor und Johannes Oerding hatte sich oftmals per 4er-Buzzer für eine dieser Stimmen entschieden. Alle Auftritte hier nochmal zum Ansehen.

Traditionell startet "The Voice" mit den "Blind Auditions". Die Kandidaten treten dabei live vor den Coaches an, die sie aber nur hören können. Gefällt die Stimme und wollen sie das Talent für das eigene Team gewinnen, drücken sie ihren Buzzer. Drücken mehr als zwei Coaches selbigen, entscheidet der Kandidat zu welchem Team dieser gehen möchte. Die größte Auszeichnung ist es dann, wenn alle vier Coaches drücken und die Stimme mit diesem 4er-Buzzer die freie Wahl aus allen Coaches lassen.

Ann Sophie Dürmeyer (FLASHDANCE) gelang dies in der 3. Folge, als sie "Summertime" aus dem Musical PORGY AND BESS sang und sich für Team Sarah Connor entschied.
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Eine Folge später (Folge 4) holte auch Gugu Zulu (DER KÖNIG DER LÖWEN) mit "I Look To You" von Whitney Houston einen 4er-Buzzer. Ihre Entscheidung fiel auf Coach Nico Santos.
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Auf Paradiesvogel Joel Zupan (EINE STIMME FÜR DEUTSCHLAND) mussten Musicalfans dann noch ein paar Folgen warten, als auch seine Version des Songs "Cuz I Love You" von Lizzo alle Coaches überzeugte und seine Wahl in Folge 7 auf Sarah Connor fiel.
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In Folge 8 trat dann auch Perry Beenen (GHOST) vor die Jury. "Superstition" von Stevie Wonder überzeugte Nico Santos und Mark Forster. Für letzteren entschied sich Perry dann als Coach.
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In derselben Folge schaffte der Musicalsong "I Could Have Danced All Night" aus MY FAIR LADY dann abschließend noch einen 4er-Buzzer für die semi-professionelle Musicaldarstellerin Laila Ghaleb, die als dritte Musicalstimme dem Team von Sarah Connor beitrat.
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In der zweiten Phase, den "Battles", treten die Team-Mitglieder sodann gegeneinander an. Können aber bei Ausscheiden von anderen Coaches mit einem "Steal Deal" übernommen werden.

Ann Sophie geschah genau dies, als sie im Battle-Song "Stand Up" von Cynthia Erivo knapp unterlag. Coach Johannes Oerding holte sich damit auch eine Musicalstimme ins Team, so dass das Genre in allen Teams vertreten war.
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Ihre beiden verbliebenen Musicalstimmen ließ Sarah Connor dann im Battle gegeneinander antreten. Laila schaffte es dabei nicht auf die große Bühne und wurde wie manch andere schon in der Probe zum Battle nicht von ihrem Coach weiter gelassen. Joel überzeugte dann im Battle beim Song "I Wanna Be Your Slave" von Maneskin und zog damit sicher in die nächste Runde ein.
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Für Perry fand die Show ein vorzeitiges Ende. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er nicht im Battle antreten und verließ die Show auf ärztliche Anordnung freiwillig.

"Titanium" von David Guetta feat. Sia war der Battle-Song von Gugu Zulu. Sie bewieß selbiges und zog so in die "Sing-Offs" ein.
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Die "Sing-Offs" wurden in diesem Jahr zum ersten Mal bereits live übertragen und konnten auch erstmalig durch ein zusätzliches kostenloses App-Voting entschieden werden. Dabei wählten die Zuschauer zwei Kandidaten pro Team weiter. Der Coach durfte dann noch ein verbliebendes Talent selbst weiter wählen.

In Team Santos holte Gugu Zulu mit "I Was Here" von Beyoncé den Gruppensieg und zog mit 34,2% aus sieben Teilnehmern bravourös ins Viertelfinale ein.
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Ann Sophie als "Steal Deal" von Johannes Oerding holte mit "Creeo" von Radiohead 22,1% der Stimmen und zog als Zweitplatzierte ihres Teams in die nächste Runde ein.
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Als "Sweet Transvestite" aus THE ROCKY HORROR SHOW zeigte Joel seine Bühnenvielfalt. Damit konnte er im Zuschauervoting nicht überzeugen. Sarah Connor entschloss sich aber ihm ihr Ticket für das Viertelfinale zu geben.
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Aus drei Kandidaten wurden im Viertelfinale zwei.

Joel's Beliebtheit beim Publikum hat sich durch seine Inszenierung von Eurythmics' "Sweet Dreams" leider nur leicht verbessert. Mit 20,8% schied er als Dritter seines Teams aus der Show aus.
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Mehr Glück hatte da Ann Sophie die weihnachtliche Stimmung mit Leonard Cohen's Hallelujah verbreitete und mit hauchdünnen 0,2% mehr Stimmen als Zweitplatzierte ihres Teams ins Halbfinale einzog.
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Mit Leichtigkeit schmetterte Gugu Zulu "Easy on Me" von Adele dahin. Sensationelle 65,7% der Stimmen sicherten ihren Einzug ins Halbfinale.
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Nun war es an der Zeit im Halbfinale die besten der Teams zu finden.

Für Ann Sophie gab es dabei leider kein Vorbeikommen an ihrem Teamkollegen Sebastian Krenz. Sie sang "Nothing Compares 2 U" von The Family (Prince) und überzeugte ein Drittel der Zuschauer (32,8%).
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Gugu hingegen gelang das Gegenteil. Sie konnte zwei Drittel an Stimmen gewinnen, als sie "Rise Up" von Andra Day sang und mit 65,9% als erste Musicaldarstellerin ins Finale einzog.
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Das Finale war spannend wie noch nie.

Das bei "The Voice" alle Kandidaten großartig singen können, ist auch in der elften Staffel Gesetz. Ein Highlight des Abends war ihr Auftritt mit Weltstar Calum Scott, mit dem sie seine Single "Rise" sang.
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Abschließend präsentierte sie mit ihrem Coach Nico Santos die gemeinsame Single "When It Goes Down":
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Am Ende unterliegt auch sie wie ihre Kollegin Ann Sophie der Reibeisenstimme von Sebastian Krenz, der mit 36,29% aus fünf Teilnehmern die Show gewann. Mit 26,23% holte Gugu einen erstklassigen zweiten Platz.


Fazit


Eine tolle Reise und eine mitreißende Adventszeit liegt hinter den Musicalfans beim Andenken an "The Voice of Germany". Das Genre wurde mit vier 4er-Buzzern und modernen Talenten gekonnt präsentiert. Jeder Coach wollte eine dieser Stimmen in seinem Team. Wir danken den Teilnehmern für Ihren Mut sich vor vielen Millionen Zuschauern dem Voting bekannter Popstars und nicht zuletzt den Zuschauern zu stellen und hoffen, dass dieser Anschub nicht nur ihre Karriere beflügelt, sondern auch für eigene Musikveröffentlichungen sorgt.