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Dirigent des Bremerhavener Stadttheaters von Drogen-Mafia entführt

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Der Dirigent des Bremerhavener Stadttheaters Rodolfo Càzares wurde Anfang Juli 2011 von der mexikanischen Drogen-Mafia aus seinem Elternhaus in Mexiko entführt. Die Frau des Dirigenten zahlte bereits vier Mal Lösegeld und wendet sich nun verzweifelt an die Öffentlichkeit.


Die gebürtige Franzosin Ludivine Càzares betet jeden Tag, um ein Lebenszeichen ihres Mannes zu erhalten. Sie hat sich bereits an politische Instanzen des Landes Mexiko gewandt und bat sogar US-Präsident Barack Obama und Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy schriftlich um Mithilfe.

Zur Tatzeit befand sich die gesamte Familie in Càzares Elternhaus, als sie von den schwer bewaffneten Männern überfallen worden waren. 18 Personen, darunter Vater, Schwester, deren Ehemann und zwei Kinder. Nach drei Tagen wurden Frauen und Kinder frei gelassen, von den Männern fehlt weiterhin jede Spur.

Das letzte Lebenszeichen erhielt Ludivine Càzares nach der bereits vierten Lösegeldzahlung vor sechs Monaten. Danach ist der Kontakt abgebrochen.

Mitarbeiter des Stadttheaters Bremerhaven sammeln nun finanizelle Unterstützung für die Familie. Ulrich Mokrusch, Intendant des Theaters gegenüber der BILD-Zeitung: „Wir hoffen auf ein glückliches Ende, unterstützen Frau Càzares wo wir nur können.“