Musikwunschdatenbank-Update

Musikwunschdatenbank-Update
Nach dem Osterfest überrascht eine heute neu veröffentlichte Studio-Version des Klassikers JESUS CHRIST SUPERSTAR mit ausschließlich weiblichen Stimmen, die sich schon 2017 zu einem Konzert und nun erneut im Studio aufeinander trafen. Mit dabei sind unter Anderem Morgan James, Shoshana Bean, Cynthia Erivo, Orfeh und Ledisi. Marcella Rockefeller ist ein absoluter Star der deutschen Drag-Szene und unermüdlich im Bestreben, Deutschland ein bisschen mehr zu öffnen für die unzähligen Spielarten menschlichen Seins. Mit ihrer ganz besonderen Stimmfarbe verleiht sie der neuen Version des KU'DAMM 56-Hits "Liebes Universum" eine ganz eigene Note, die heute veröffentlicht wurde. Auch Friedrich Rau's neues Album "Lass uns ein bisschen SWINGEN" ist heute erschienen. Woche für Woche durften wir bereits einen Titel vorab in unsere Datenbank aufnehmen. Mit "Frisch verliebt" wird das Werk nun komplettiert. Den Abschluss des Updates macht Terron Brooks. Er präsentiert mit "The Soul of Broadway" Klassiker in seiner eigenen Interpretation.

JESUS CHRIST SUPERSTAR
Mit diesem Highlight-Studio-Album zeigen Grammy- und Tony-Award-Gewinnerin Cynthia Erivo als "Maria Magdalena", Broadway-Veteranin Shoshana Bean als "Judas Iskariot" und Morgan James als "Jesus", dass das Musical keine Männerstimmen braucht. Das Geschlecht zieht sich auch bei den weiteren Mitarbeiterinnen des Albums durch, denn auch das Orchester, als auch die Toningenieure unter der Leitung der Produzentin Meg Toohey sind rein weiblich. Neben Erivo, Bean und James sind auf der Aufnahme die Grammy-Preisträgerin Ledisi, die Komikerin Bridget Everett als "König Herodes", die für den Tony und den Grammy Award nominierte Orfeh und die Tony-Preisträgerin Debbie Gravitte zu sehen. Die Idee für das Projekt kam Morgan James vor einigen Jahren in einem Traum und führte sie dazu am Tag vor dem Frauenmarsch im Januar 2017 eine One-Night-only-Aufführung des Musicals mit Shoshana Bean im New Yorker Highline Ballroom zu inszenieren. Nun trafen alle im Studio wieder zu dieser außergewöhnlichen Aufnahme zusammen.

FRIEDRICH RAU: LASS UNS EIN BISSCHEN SWINGEN

SWINGEN ist, wenn das Herz einen Satz macht und auf einmal ist Platz - um sich fallen zu lassen und FRISCH VERLIEBT zu sein in das Leben und seinen Swing. SWINGEN ist für Friedrich Rau nicht nur eine Musikrichtung, sondern ein Lebensgefühl. Er transportiert die wilde Leichtigkeit und das subversive Feuer der 1920er Jahre in die heutige Zeit und vermischt den leidenschaftlichen Stil der „goldenen 20iger“ mit heutigen technischen und klanglichen Möglichkeiten zu einem neuen, frischen Sound. Der Drive einer Jazz-Band verbindet sich mit dem Vibrieren dicker Bässe und Electro-Beats – Electro-Swing, wie man ihn noch nicht gehört hat: Kein swingender Techno, sondern echter SWING, so wie er klingt, wenn er heute erfunden worden wäre! Hier treffen witzige, charmante Texte und Melodien auf Loops und House-Beats, bereichert durch gesampelte Saxofone und Trompeten. Auf seinem Debüt-Album präsentiert der Musiker Songs aus eigener Feder und der von Gitarrist und Songwriter Tim Ludwig. Als beide sich ihre Songs vorspielten, war schnell klar, dass sich zwei gefunden haben: Electro und Swing. Zwei Freunde, die gemeinsam versuchen, ein wenig verspielt und unerwachsen das Leben zum Klingen zu bringen. Das Ohrwurmpotential des Albums wird sofort im Titelsong unter Beweis gestellt: SWINGEN erzählt die Geschichte vom Kennenlernen zwischen Mann und Frau. Heute. Gestern. Morgen -  Ein Abend in einem Tanzschuppen. Er lehnt an der Bar. Kommt es ihm nur so vor oder war es früher leichter eine Frau anzusprechen? Ich will doch erstmal nur ein bisschen Zeit mit dir. Vielleicht auch etwas mehr - Ich will tanzen und ich brauch’ dich dafür! Mit der zeitlosen Frage nach dem richtigen ersten Kontaktversuch, nach der richtigen Weise, das Gegenüber anzusprechen, schlägt der Song textlich und musikalisch Brücken. Zwischen Geschlechtern, Electro und Swing, den goldenen 20ern des vergangenen Jahrhunderts und den 20ern von heute. Und bildet damit den perfekten Türöffner für dieses Album und seinen neuen Sound. Friedrich Rau erzählt in seinen Liedern von Freuden und Sorgen aus Partnerschaft und Familienleben. Sehr ehrlich und persönlich spricht er außerdem über alltägliche, aber auch philosophische Erwachsenenfragen und geht sowohl selbstkritisch als auch augenzwinkernd, auf Themen ein, die junge Erwachsene und über 30jährige gleichermaßen beschäftigen. Charmant und authentisch erzählt er in deutscher Sprache Geschichten mitten aus dem Leben. So kennen die meisten Menschen sicher Nächte im GEDANKENKARUSSELL. Wenn der Kopf voller Gedanken, Ideen und Sorgen ist, die sich drehen. Die insbesondere im Bett noch Fahrt aufnehmen, anstatt zur gewünschten Ruhe zu kommen. Augenzwinkernd beschreibt Friedrich Rau bekannte Gefühle: Ich fahr’ Gedankenkarussell, mein Puls geht viel zu schnell, ich komm’ einfach nicht runter. Hab’ alles schon versucht, doch offenbar die extra lange Fahrt gebucht. Ich bin putzmunter, ich kann einfach nicht einschlafen… Die Fahrt auf diesem Songkarussell bringt im Gegensatz zum Ideengeber großen Spaß. Wer wollte da nicht unbedingt nochmal fahren und dem nächsten realen GEDANKENKARUSSELL schmunzelnd und swingend begegnen können. Ähnlich philosophisch geht RICHTIG an ein anderes Alltagsproblem heran: Ich hab’ so viel zu tun. Morgen ist Abgabetermin. Die Zeit wird langsam knapp, doch ich lenk’ mich lieber ab. Gerade dann, wenn uns Aufgaben und Zeitdruck im Nacken sitzen, erscheint es oft leichter und sehr viel verlockender, etwas ganz anderes zu tun. Die Angst vor Fehlern blockiert: Es passiert mir viel zu oft, dass mich was bremst und nichts vorwärts geht. Als hätt’ ich Klebstoff an den Füßen, auf’m Rücken ein XXL-Paket. RICHTIG zeigt auf, worauf es wirklich ankommt: Statt in Schockstarre zu verweilen und den endlosen Newsfeed “durchzuwischen”, sollten wir einen Anfang wagen. Es gibt einfach kein Falsch und kein Richtig! Und es ist nicht wichtig, für welchen Weg ich mich entscheide. Hauptsache ich fang jetzt an und gebe, was ich kann! Mit einer anderen Taktik versuchen Friedrich Rau und seine Tochter Leni in dem Duett SING EIN LIED aktuellen Schwierigkeiten zu begegnen: Insbesondere seit Beginn der Pandemie prasseln auf viele Menschen, vor allem auf Familien, zahlreiche Aufgaben und Probleme gleichzeitig ein. Kochen, waschen, Hausaufgaben und dann noch ne Telko: Ich will nicht klagen, doch ich kann nicht mehr. Da verlangt der Lockdown einen Spagat aus Homeschooling, Homeoffice und gelingendem Familienleben. Friedrich und Leni Rau geben hier eine Anleitung für die Krise an die Hand: Wenn dir alles zuviel wird und du denkst, du kannst nicht mehr, dann sing ein Lied und tanze durch den Flur und schon fehlt vom Ärger jede Spur. Nimm deine Fehler nicht so ernst, verwandle sie in eine Chance und dann versuchst du’s nochmal. Neben Uptempo-Nummern, die funky, flott und tanzbar daherkommen, kann “Lass uns ein bisschen SWINGEN” auch mit Balladen aufwarten. Hier swingen der Künstler und seine Band ruhiger, aber nicht weniger mitreißend. Gefühlvoll erinnert SOLANG ES GEHT an die begrenzte Lebenszeit, die uns zur Verfügung steht: Niemand weiß, wie viel Zeit bleibt uns zum Glücklichsein. Sieh nicht vor, nicht zurück, leben kannst du nur im Jetzt. Es ist wichtig, die besonderen großen und kleinen Momente zu genießen und voll auszukosten. Zeit zu verschenken an Herzensmenschen. Dankbar zu sein, denn: Solang es geht, will ich mit dir, was ich habe, teilen. Solang es geht, geh’ ich mit dir eintausend Meilen. In diesem Moment gibt es nichts, was uns trennt. Sand rieselt leis’, solange es geht. Lass uns ein bisschen SWINGEN - Ein neuer frischer Sound und eine Einladung zu einem veränderten Blick auf den Alltag: Mit dem SWINGEN ist es wie mit einem MÄDCHEN AUF DEM TRAMPOLIN. Immer wenn man glaubt, das Glück in Händen zu halten, ist es auf dem Sprung und muss los. Aber spätestens dann erinnern dieses Album und seine Lieder daran, dass jeder Tag, jede Sekunde und jedes Sandkorn kostbar ist - ein unbezahlbares Geschenk. Friedrich Rau gibt mit diesem Album ein VERSPRECHEN: SOLANG ES GEHT will er mit seinen Zuhörern Gedankenpaläste bauen, durch den Flur tanzen - einfach ein bisschen SWINGEN.